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Flucht vor Kontrolle: Anzeigen gegen 41-Jährigen

Polizei sucht nun Zeugen. Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung nach Verkehrsordnungswidrigkeit am Hugenottenplatz. Zeugenaufruf unter 069 8098-1234.

Foto: Depositphotos

Offenbach (ost)

Die Polizei in Offenbach führt derzeit Ermittlungen gegen einen 41-Jährigen wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung durch und sucht nun Zeugen für die Vorfälle, die sich bereits am Freitag (15. November 2024) ereignet haben.

Den bisherigen Erkenntnissen zufolge begannen die Ermittlungen mit einer Verkehrsordnungswidrigkeit. Der obdachlose Mann war gegen 10 Uhr im Bereich des Hugenottenplatzes mit seinem Fahrrad unterwegs und soll dabei telefoniert haben. Eine Streife der Offenbacher Stadtpolizei versuchte, ihn zu kontrollieren, als er anstatt anzuhalten zunächst davonfuhr. Kurz darauf bog der 41-Jährige plötzlich rechts ab, ohne dies anzukündigen. Die Polizisten konnten nicht rechtzeitig bremsen, was zu einer Kollision führte und der Radfahrer stürzte. Als sie ihn schließlich stellen konnten, beleidigte der 41-Jährige sie und leistete Widerstand. Anschließend wurde er zur Untersuchung möglicher Verletzungen mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht.

Am Nachmittag gegen 16 Uhr traf der 41-Jährige zufällig vor der Wache der Stadtpolizei (Berliner Straße 60) auf die Streife der Landespolizei, die den Unfall und die Straftat am Morgen am Hugenottenplatz aufgenommen hatte. Hier soll der Mann auch einen Polizeibeamten mit Gesten und Worten beleidigt haben, was zu einem weiteren Strafverfahren führte.

Da die Vorfälle vor einem großen Publikum stattfanden, gehen die Ermittler davon aus, dass es mehrere Zeugen gibt. Diese werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 8098-1234 beim Polizeirevier Offenbach zu melden.

Offenbach, 25.11.2024, Pressestelle, Thomas Leipold

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 6.914, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 117.817, was 81,02% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Bei den Unfällen verloren 188 Menschen ihr Leben, 3.537 wurden schwer verletzt und 21.704 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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