Eine Verkehrskontrolle endete für einen 18-Jährigen in Festnahme nach rasanter Flucht und Drogenkonsum. Einige Gesetzesverstöße führten zur Festnahme des jungen Autofahrers.
Flucht vor Kontrolle endete mit Unfall: Festnahme eines 18-Jähriger Autofahrers

Bruchköbel (ost)
Seine Flucht vor einer Verkehrskontrolle endete früh am Freitagmorgen für einen 18-Jährigen nicht nur an einem Verkehrsschild, sondern auch auf der Polizeiwache. Mehrere Gesetzesverstöße waren offensichtlich der Grund für den Fluchtversuch.
Der Ausgangspunkt war die aufmerksame Langenselbolder Polizeistreife, die gegen 0.40 Uhr einen schwarzen Opel mit mehreren Insassen im Wilhelm-Busch-Ring in Niederissigheim entdeckte. Das entstempelte Kennzeichen veranlasste die Beamten, das Auto genauer zu überprüfen; sie gaben dem Fahrer Anhaltezeichen. Anstatt zu bremsen, gab der Fahrer Gas und floh über die Falterstraße ins Naturschutzgebiet Krebsbachaue. Dort fuhr das Auto zeitweise ohne Licht, konnte aber die Polizisten nicht abschütteln. Außerdem wurde etwas Unbekanntes aus dem Auto geworfen.
Auf der Landesstraße 3195 ging es schnell in Richtung Roßdorf – teilweise mit weit über 100 Stundenkilometern. Am „Turbo-Kreisel“ (Friedberger Landstraße / Hauptstraße) verlor der 18-jährige Fahrer die Kontrolle und prallte gegen ein Verkehrsschild, wodurch sich der Opel drehte und stehen blieb. Der Jugendliche versuchte zu Fuß zu fliehen, wurde aber von einem schnelleren Polizisten eingeholt und festgenommen. Es stellte sich heraus, dass er keine Fahrerlaubnis hatte, aber anscheinend Drogen konsumiert hatte. Außerdem gehörten die Kennzeichen nicht zum Opel.
Der Abend endete für den 18-Jährigen mit einer Blutentnahme und mehreren Anzeigen. Der jüngste der drei Beifahrer im Alter von 17, 18 und 19 Jahren wurde seinen Eltern übergeben. Das, was zuvor aus dem Fahrzeug flog, war eine kleine Menge Marihuana, die die Beamten auf dem Fluchtweg fanden und dem 17-Jährigen zuordnen konnten. Er wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Cannabisgesetz angezeigt.
Zum Glück wurde niemand verletzt. Am Opel entstand Sachschaden. Zeugen des Vorfalls wenden sich bitte an die Beamten der Polizeistation Langenselbold (06183 91155-0), die nun wegen Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, der Straßenverkehrsgefährdung, der Unfallflucht und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermitteln.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Drogenfälle verzeichnet, was die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle, was 10,2% aller Unfälle ausmacht, außerorts (ohne Autobahnen) waren es 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








