Ein 49-jähriger Mann versuchte gestern die Schusswaffe eines Mitarbeiters zu rauben. Polizei verhinderte den Raub und nahm den Täter fest.
Flughafen Frankfurt: Raubversuch an Sicherheitsdienstmitarbeiter

Frankfurt (ost)
Ein 49-jähriger Mann versuchte gestern Mittag (22. Januar 2026) die Schusswaffe eines Sicherheitsdienstmitarbeiters am Flughafen zu stehlen, jedoch konnte dies verhindert werden. Des Weiteren kam es zu einem Widerstand einer zweiten Person gegen die hinzugezogenen Polizeibeamten. Um 12:25 Uhr führten Techniker Reparaturen an einem Geldautomaten im Terminal 1 durch, während sie von zwei Sicherheitsmitarbeitern begleitet wurden.
Der 49-jährige Mann, der sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, griff plötzlich und mehrmals nach der Waffe eines der beiden Mitarbeiter und versuchte, sie zu ergreifen. Die beiden Männer konnten dies verhindern und beruhigten ihn nach einem kurzen körperlichen Kampf. Die schnell eintreffenden Polizisten übergaben ihn an einen Rettungswagen, der den Beschuldigten in die psychiatrische Abteilung eines nahegelegenen Krankenhauses brachte.
Währenddessen störte ein stark betrunkener Mann die Maßnahmen und verhielt sich zunehmend aggressiv gegenüber der Polizei. Als die Beamten ihm einen Platzverweis erteilten, versuchte er sie anzugreifen, woraufhin sie ihn zu Boden brachten und ihm vorübergehend Handschellen anlegten. Dabei verletzte sich einer der Beamten leicht. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem zweiten Beschuldigten einen Wert deutlich über 3 Promille, weshalb er nach Rücksprache mit der zuständigen Haftrichterin zwecks Ausnüchterung in polizeilichen Gewahrsam genommen wurde.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, wovon 1785 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 2173 Verdächtige, darunter 1974 Männer und 199 Frauen. 1077 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 3217, wobei 1850 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 2263, davon waren 2046 Männer und 217 Frauen. 1179 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt








