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Forstfeld: Cannabisgeruch führt zur Entdeckung einer Plantage im Schlafzimmer

Bei einem Einsatz wegen häuslicher Gewalt in Kassel-Forstfeld wurde eine Cannabis-Plantage im Schlafzimmer entdeckt, zusammen mit einer großen Menge Drogen in der gesamten Wohnung.

Foto: unsplash

Kassel (ost)

Kassel-Forstfeld:

Der Vorfall im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt bei einem Ehepaar im Stadtteil Forstfeld in Kassel führte gestern Nachmittag zur Entdeckung einer Cannabis-Plantage im Schlafzimmer und einer beträchtlichen Menge Drogen in der gesamten Wohnung. Gegen 15 Uhr rief die Ehefrau die Polizei an und bat um Hilfe, da sie von ihrem Mann geschlagen und an den Haaren gezogen wurde. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, öffnete die leicht verletzte Bewohnerin des Hauses die Tür und bat die Beamten herein. Auch der 32-jährige Ehemann wurde in der Wohnung angetroffen, aus der sofort ein unverkennbarer Geruch von Cannabis strömte. Dies veranlasste die Beamten, dem Geruch genauer auf den Grund zu gehen. Dabei wurde zunächst eine Tasche mit Marihuana in der Speisekammer gefunden. Die weitere Durchsuchung der mehrstöckigen Wohnung, unterstützt durch den Kriminaldauerdienst, förderte eine große Menge Utensilien für den Drogenhandel sowie etwa ein halbes Kilogramm Marihuana, Cannabis und Amphetamine in nahezu allen Räumen zutage. Sogar im Kühlschrank und im Gefrierfach wurden Drogen gefunden. Zusätzlich entdeckten die Polizisten im Schlafzimmer eine professionell betriebene Cannabis-Plantage in einem Zelt, in dem sich 32 Pflanzen in verschiedenen Wachstumsstadien sowie technisches Zubehör wie Lampen und Lüftungsanlagen befanden. Die Pflanzen, Betäubungsmittel und andere Gegenstände wie ein Butterflymesser und sieben Mobiltelefone wurden von den Polizisten sichergestellt und der 32-Jährige wurde zur Dienststelle mitgenommen. Gemäß den bisherigen Ermittlungen hatte er die Indoor-Plantage in der gemeinsamen Wohnung eingerichtet, weshalb nun neben der Körperverletzung auch wegen des illegalen Anbaus und Handels mit Betäubungsmitteln gegen ihn ermittelt wird. Da keine Gründe für eine Inhaftierung vorlagen, wurde er am heutigen Montagmorgen freigelassen. Er darf jedoch vorerst nicht nach Hause zurückkehren, da die Polizisten aufgrund der häuslichen Gewalt ein Betretungs- und Kontaktverbot für zwei Wochen verhängten.

Kontakt:

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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