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Frankenberg: Streit endet mit Schnittverletzung

Eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen endete am Samstagabend für einen 22-Jährigen mit einer Schnittverletzung. Der Tatverdächtige befindet sich in Untersuchungshaft.

Foto: Depositphotos

Korbach (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Marburg und Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg

Ein Konflikt zwischen mehreren Personen endete am Samstagabend (20. Dezember) für einen 22-Jährigen mit einer Schnittverletzung. Da der genaue Ablauf und die Hintergründe noch nicht ausreichend geklärt sind, bittet die Polizei um Zeugen.

Nach bisherigen Informationen kam es am Samstagabend (20. Dezember) gegen 19 Uhr vor einem Einkaufszentrum in der Röddenauer Straße in Frankenberg zu einem zunächst verbalen Streit zwischen mindestens drei männlichen Personen syrischer Herkunft, bei dem das Opfer von zwei Verdächtigen mit dem Tod bedroht worden sein soll. Dann soll einer der Verdächtigen, ein 32-Jähriger, ein Messer gezogen und in Richtung des Körpers des 22-Jährigen gestochen haben. Dadurch erlitt das Opfer eine oberflächliche Schnittverletzung am Bauch. Als zwei Unbeteiligte eingriffen, konnte sich das Opfer befreien und vom Tatort fliehen. Bei Ankunft der Polizei waren die Täter auf der Flucht, aber durch die sofortigen Ermittlungen konnten die beiden Verdächtigen identifiziert werden.

Um 20:20 Uhr meldete ein Zeuge eine weitere Auseinandersetzung an einem Kiosk in der Uferstraße in Frankenberg. Die sofort entsandte Streife der Polizeistation Frankenberg traf die beiden Verdächtigen vor Ort an und nahm sie fest. Bei der Durchsuchung der Personen fanden die Beamten Messer, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg ordnete der Haftrichter Untersuchungshaft gegen den 32-jährigen Beschuldigten an.

Die Ermittlungen sind noch im Gange.

Die Kriminalpolizei in Korbach bittet um Zeugenaussagen. Wer die Auseinandersetzungen beobachtet hat oder Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden.

Pressestelle Staatsanwaltschaft Marburg

06421 290 202

Annika Heuschneider

Stellv. Pressesprecherin Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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