Die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg verzeichnet einen Anstieg der Verkehrsunfallzahlen. Im Jahr 2023 gab es 3.854 Unfälle, 276 mehr als im Vorjahr.
Frankenberg: Verkehrsunfallstatistik 2023

Korbach (ost)
Unfallzahlen
Für das 2023 verzeichnet die Polizeidirektion Waldeck Frankenberg einen leichten Anstieg der Verkehrsunfallzahlen. Der Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes, Polizeihauptkommissar Ingo Pohle erläuterte dazu:
„Im Jahr 2023 ereigneten sich 3.854 Verkehrsunfälle auf unseren Straßen und damit 276 oder 7,7% mehr als in 2022. Das sind immer noch über 60 Verkehrsunfälle weniger als durchschnittlich in den Jahren vor Corona“.
Unfälle mit Getöteten
Bei 7 tödlichen Verkehrsunfällen kamen 9 Menschen ums Leben. Damit verringerte sich die Anzahl der tödlichen Verkehrsunfälle im hiesigen Landkreis um 50 % im Vergleich zum Vorjahr, als noch 14 Menschen bei 14 Verkehrsunfällen ihr Leben verloren.
Unfälle mit Verletzten
Die Zahl der Schwerverletzten infolge eines Verkehrsunfalls ist in 2023 um 9 Personen oder 4,8 % von 186 im Vorjahr auf 195 gestiegen. Die Zahl der Leichtverletzten stieg im Vergleich zum Vorjahr um 12,8 % auf 526 (466).
Fahrradunfälle (incl. Pedelecs) Die Zahl der im Jahr 2023 polizeilich registrierten Fahrradunfälle (incl. Pedelecs) ist erfreulicherweise stark zurück gegangen. 39 Unfälle (83) bedeuten über 50 % weniger als noch im Vorjahr. Ingo Pohle dazu: „Ein Erklärungsansatz dürfte die hohe Zahl an Radfahrern in der zurückliegenden Coronazeit sein, wobei Alleinunfälle oftmals nicht bei der Polizei angezeigt werden.“
Verkehrssicherheit und Unfallursachen
Für die ständig anzustrebende Erhöhung der Verkehrssicherheit mit dem Ziel der Reduzierung von Verkehrsunfällen durch die Bekämpfung der Hauptunfallursachen überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit, Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss sowie Ablenkung während der Fahrt, z. B. durch Handynutzung, sind sowohl präventive als auch repressive Maßnahmen von enormer Wichtigkeit.
Ingo Pohle dazu: „Gerade die Überwachungsmaßnahmen wie Geschwindigkeits- und Technikkontrollen sowie die allgemeinen polizeilichen Verkehrskontrollen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Weiterhin werden wir auch unseren Fokus darauflegen, Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss zu erkennen, zu ahnden und in Zukunft zu verhindern. Auch das im Landkreis Waldeck-Frankenberg seit Jahren etablierte Ederseekonzept zum Schutz der Anwohner und Gäste vor unzumutbaren Lärm durch Zweiradfahrer wird weiterhin konsequent umgesetzt.“
Präventionsarbeit
Die jüngsten Verkehrsteilnehmer, die Sicherheit schwächerer Verkehrsteilnehmer sowie die ständig wachsende Zahl der älteren Verkehrsteilnehmer sind ebenfalls Zielgruppen der polizeilichen Präventionsarbeit. Ingo Pohle erläuterte: „Zur ständigen Verbesserung der Verkehrssicherheit tragen alle Kolleginnen und Kollegen der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg mit ihren vier Polizeistationen, dem Regionalen Verkehrsdienst und nicht zuletzt in sehr umfangreichem Maße die Kollegen der Jugendverkehrsschule bei.
Die Verkehrsunfallstatistik der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg für das Jahr 2023 ist dieser Presseinformation beigefügt und kann zeitnah auf der Internetseite des Polizeipräsidiums Nordhessen eingesehen werden.
Dirk Richter
Kriminalhauptkommissar
Kontakt:
Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg
Pommernstr. 41
34497 Korbach
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Telefon: 05631/971 160 oder -161
Fax: 0611/32766-1012
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon endeten 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden betrafen 6.406 Fälle (4,68%). 1.202 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht (0,88%). Der Großteil der Unfälle, nämlich 110.168 (80,46%), waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Bei den Unfällen gab es insgesamt 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








