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Frankfurt: 13-Jähriger mit Schreckschusswaffe bedroht

Eine Gruppe Jugendlicher bedrohte einen 13-Jährigen mit einer Schreckschusswaffe und erpresste seine Jacke, bevor sie festgenommen wurden.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Am Sonntagabend (20. September 2026) wurde ein 13-Jähriger von einer Gruppe Jugendlicher und Heranwachsender bedroht, wobei eine Schreckschusswaffe verwendet wurde. Zeugen werden von der Polizei gesucht.

Es wird berichtet, dass der 13-jährige Junge gegen 17:25 Uhr am Bahnhofsvorplatz in der Nähe des Rödelheimer Bahnweges war, wo er auf die fünf Verdächtigen im Alter von 16 bis 19 Jahren gestoßen sein soll. Während eines Streits soll einer der Verdächtigen direkt neben dem 13-Jährigen einen Schuss aus einer Schreckschusswaffe abgefeuert haben.

Ein anderer Verdächtiger forderte unter Androhung von Gewalt die Herausgabe der Jacke, woraufhin der 13-Jährige seine Jacke auszog und übergab. Zwei weitere durchsuchten den Jungen nach Wertgegenständen, bevor sie flohen.

Alle fünf Verdächtigen wurden nach sofortigen Fahndungsmaßnahmen festgenommen. Die gestohlene Jacke wurde gefunden und die Schreckschusspistole wurde sichergestellt.

Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden die Verdächtigen entlassen oder ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

Sie müssen sich nun wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung, Bedrohung, Nötigung und Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und weitere Informationen liefern können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069/ 755 55308 oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 im Jahr 2022 auf 1850 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 im Jahr 2022 auf 2263 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 1974 Männer und 199 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2046 Männer und 217 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1077 im Jahr 2022 auf 1179 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.871 3.217
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.785 1.850
Anzahl der Verdächtigen 2.173 2.263
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.974 2.046
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 199 217
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.077 1.179

Quelle: Bundeskriminalamt

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