Ein 25-jähriger Mann behinderte eine polizeiliche Maßnahme und verletzte Beamte. Bei der Personenkontrolle fanden sie Kokain.
Frankfurt: Aggressiver Störer in Bahnhofsviertel, beschert Polizisten Betäubungsmittelfund

Frankfurt (ost)
Ein 25-jähriger gewalttätiger Randalierer hat am gestrigen Samstagmittag (25. Juli 2026) eine polizeiliche Maßnahme gestört. Während der anschließenden Personenkontrolle verletzte er mehrere Beamte und bei ihm wurde Kokain gefunden.
Um 12:00 Uhr führten Polizeibeamte in der Moselstraße eine polizeiliche Maßnahme durch. Der Verdächtige störte diese mehrmals und ignorierte wiederholt die Aufforderungen, sich zu entfernen. Als die Polizisten nach seinem Ausweis fragten, begann er, sie zu beleidigen und in ihre Richtung zu schlagen.
Die Beamten brachten den aggressiven Mann zu Boden und legten ihm Handschellen an. Während der Fahrt zur Dienststelle trat er einer Polizistin gegen das Schienbein und einem anderen Polizisten gegen den Ellbogen. Außerdem versuchte er mehrmals, auf die Beamten zu spucken.
Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab bei dem Verdächtigen einen Wert von deutlich über 1% Promille. Bei der Durchsuchung auf der Dienststelle fanden die Polizisten außerdem mehr als 1 Gramm Kokain in seinem Rucksack. Letztendlich führten die Vorfälle zu Anzeigen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Beleidigung und dem Verdacht des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz.
Er wurde schließlich zwecks richterlicher Vorführung in die Haftzellen des Zentralen Polizeigewahrsams gebracht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26.518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22.378 im Jahr 2022 auf 23.101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 konstant. Es gab 17.106 männliche Verdächtige und 2.027 weibliche Verdächtige im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6.494 im Jahr 2022 auf 7.004 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








