Beamte kontrollierten den Jugendlichen, der sich heftig wehrte und sogar versuchte zu fliehen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Frankfurt am Main: 15-Jähriger leistet Widerstand in Frankfurt – Bahnhofsviertel

Frankfurt (ost)
(dr) Am gestrigen Nachmittag (11.03.2024) haben Polizeibeamte in der Kaiserstraße einen 15-Jährigen kontrolliert, der während der Maßnahme Widerstand geleistet hat.
Um 17:15 Uhr trafen Beamte im Bereich des “Kaisersack” auf einen 15-Jährigen, den sie kontrollierten. Er hatte keine Ausweisdokumente bei sich. Zu diesem Zeitpunkt waren auch die Mutter und Schwester des Jugendlichen anwesend, die angaben, seine Dokumente auf ihren Handys zu haben. Kurz darauf kam auch sein Vater hinzu, der sich jedoch lautstark und gestikulierend der Kontrolle näherte. Daraufhin gerieten Sohn und Vater in Streit. Als der 15-Jährige versuchte wegzulaufen, hielten ihn die Beamten fest und brachten ihn zu Boden. Dabei schlug und trat er um sich. Zudem spuckte er in Richtung der Polizisten und versuchte, sie mit dem Kopf zu stoßen. Die Beamten nahmen den Jugendlichen fest und brachten ihn zur Polizeistation, wo er weiterhin widerspenstig war und Beleidigungen und Bedrohungen aussprach.
Aufgrund einer Platzwunde am Kopf des Jugendlichen sollte er vom hinzugezogenen Rettungsdienst behandelt werden, was er jedoch ablehnte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er an einen Erziehungsberechtigten übergeben.
Es sammelten sich in der Zwischenzeit viele Passanten am Kontrollort, weshalb kurzfristig mehrere Polizeistreifen eingesetzt wurden.
Ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Bedrohung und Beleidigung wurde eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.
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