Die Polizei Frankfurt führte gestern die 58. Großkontrolle im Rahmen des Programms “Sichere Innenstadt” durch. Dabei wurden 44 Strafanzeigen und 35 Ordnungswidrigkeitsanzeigen gefertigt, 17 Personen landeten in Haft.
Frankfurt am Main: 58. Großkontrolle im BahnhofsviertelInnenstadt

Frankfurt (ost)
Am gestrigen Tag (29. Juli 2026) führten Polizeikräfte in Frankfurt, dem Hessischen Polizeipräsidium Einsatz und der Stadtpolizei erneut Kontrollen im Bahnhofsgebiet und in der Innenstadt durch. Gleichzeitig gab es stationäre Verkehrskontrollen in der Nähe der Maßnahmen.
Bei den Kontrollen zwischen 12:00 Uhr und 20:00 Uhr wurden fast 340 Personen, 45 Fahrzeuge und verschiedene Orte überprüft. Es wurden 44 Strafanzeigen und 35 Ordnungswidrigkeitsanzeigen erstellt. 17 Personen wurden ins Polizeipräsidium Frankfurt eingeliefert. Die Strafanzeigen betrafen Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz, das Waffengesetz und den Handel mit Drogen.
Schon zu Beginn der Maßnahmen beobachteten die Polizeikräfte, auch mit Hilfe der Videoschutzanlage, drei Fälle illegalen Handels. Zwei Drogenhändler wurden festgenommen. Insgesamt konnten acht Drogenhandelsdelikte dokumentiert werden. Die Polizisten stellten Cannabis, Haschisch, Marihuana, Crack, Amphetamin, Kokain und Pregabalin sicher.
Gemeinsam mit der Stadtpolizei wurden 14 Orte besucht und Gewerbekontrollen durchgeführt. Dabei wurden drei Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz festgestellt und eine Person hatte einen offenen Haftbefehl. Es wurden 160 Euro Bargeld und verschiedene Drogen sichergestellt. Die Stadtpolizei erstattete Strafanzeigen und ahndete Verstöße gegen die Gewerbeordnung.
Bei den Verkehrskontrollen, insbesondere im Hinblick auf Elektrokleinstfahrzeuge, wurden 30 Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstellt. Die Verstöße betrafen hauptsächlich das Ignorieren roter Ampeln und technische Mängel an den Fahrzeugen. Es wurden auch Verstöße wegen der unzulässigen Nutzung von Elektrokleinstfahrzeugen mit zwei Personen festgestellt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und der Anteil der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten gemeldeten Drogenfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








