Ein 69-Jähriger versuchte den Rucksack des U-Bahnführers zu rauben und bedrohte eine Passagierin mit einer Spielzeugpistole, bevor die Polizei ihn festnahm.
Frankfurt am Main: 69-Jähriger festgenommen nach versuchtem Raub in U-Bahn

Frankfurt (ost)
Ein 69-Jähriger versuchte am frühen Morgen des Mittwochs (7. August 2024) in einer U-Bahn in Ginnheim den Rucksack des U-Bahnfahrers zu stehlen. Die Polizei hat den Verdächtigen anschließend festgenommen.
Um 05:45 Uhr soll der Verdächtige, nach aktuellen Erkenntnissen, in der U-Bahn Alkohol konsumiert und ihn in einem Fahrgastraum verschüttet haben. Der 60-jährige U-Bahnfahrer wollte den verschütteten Alkohol aufwischen und übergab seinen mitgeführten Rucksack einer 68-Jährigen, die sich ebenfalls in der U-Bahn befand.
Kurze Zeit später tauchte der Verdächtige auf und versuchte, den Rucksack, den das Opfer in den Händen hielt, zu entreißen. Um seinen Plan zu unterstützen, fesselte der 69-Jährige das Opfer an einem Arm und bedrohte es mit einer Spielzeugpistole. Der Angreifer flüchtete dann ohne Rucksack, als der U-Bahnfahrer zurückkehrte.
Polizisten trafen den Verdächtigen in der Nähe an, nahmen ihn fest und brachten ihn auf die Wache. Die zuvor verwendeten Handschellen und die Spielzeugpistole wurden von den Polizisten sichergestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ließen die Beamten den 69-Jährigen vor Ort frei.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 2358 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 2871 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1533 auf 1785. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 1969 auf 2173, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 1779 auf 1974 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 190 auf 199 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 952 auf 1077. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 11270 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.358 | 2.871 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.533 | 1.785 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.969 | 2.173 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.779 | 1.974 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 190 | 199 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 952 | 1.077 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen Rückgang in den aufgezeichneten Fällen. Im Jahr 2021 wurden 25216 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur 24363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 23331 im Jahr 2021 auf 22378 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 19820 auf 19168, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17704 auf 17079 und die der weiblichen Verdächtigen von 2116 auf 2089 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 6321 auf 6494. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Drogendelikten in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 25.216 | 24.363 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 23.331 | 22.378 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.820 | 19.168 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.704 | 17.079 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.116 | 2.089 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.321 | 6.494 |
Quelle: Bundeskriminalamt








