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Frankfurt am Main: Aggressiver Reisender bedroht Zugpersonal

Ein aggressiver 35-jähriger Mann ohne Fahrschein bedrohte Mitreisende im ICE. Bundespolizei konnte ihn nach Festnahme stoppen.

Symbolbild; Quelle: © Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Kassel (ost)

Ein Vorfall von Sicherheitsrelevanz ereignete sich gestern (21.8.) im ICE 2928 auf der Strecke vom Hauptbahnhof Frankfurt am Main nach Kassel-Wilhelmsöhe. Ein 35-jähriger Mann, der ohne gültigen Fahrschein unterwegs war, verhielt sich während der Fahrt aggressiv und bedrohte mehrere Mitreisende.

Um 12 Uhr begann der Mann aus Algerien, der offensichtlich betrunken war, im Zug laut zu schreien und mit einer Bierflasche herumzulaufen. Dabei bedrohte er gezielt Frauen mit einer „Kopf-ab-Geste“, was zu erheblicher Unruhe unter den Fahrgästen führte.

Der Zugführer informierte daraufhin die Bundespolizei und bat um sofortige Hilfe. Als der ICE am Gleis 3 des Bahnhofs Kassel-Wilhelmsöhe hielt, trafen die Bundespolizisten den Mann an. Das Zugpersonal identifizierte den 35-Jährigen, woraufhin er versuchte, auf das Personal zuzugehen. Der Angriff konnte rechtzeitig gestoppt werden.

Mann greift Bundespolizisten mit Bierflasche an

Im weiteren Verlauf des Vorfalls riss sich der Beschuldigte plötzlich von einem Beamten los und versuchte, diesen gezielt mit der Bierflasche am Kopf zu treffen. Zum Glück konnte der Beamte dem Schlag ausweichen und blieb unverletzt. Die Beamten überwältigten den Mann und nahmen ihn vorläufig fest. Die Flasche wurde sichergestellt.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 35-Jährigen unter anderem ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 35-Jährige wieder freigelassen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% ausmacht. Die meisten Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 110.168 Fällen, was 80,46% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Bei den Verkehrsunfällen wurden 208 Personen getötet, 3.878 schwer verletzt und 20.881 leicht verletzt.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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