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Frankfurt am Main: Aktionswoche gegen Einbruchdiebstahl

Die hessenweite Aktionswoche „Gemeinsam Sicher vor Diebstahl und Einbruch“ findet vom 8. bis 14. Juni 2026 statt, mit Infostand am Riedbergplatz.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

(bo) Die hessenweite Aktionswoche „Gemeinsam Sicher vor Diebstahl und Einbruch“ findet in der 24. Kalenderwoche (8. bis 14. Juni 2026) statt.

Am Dienstag, dem 9. Juni 2026, von 10:00 bis 14:00 Uhr, wird ein Informationsstand am Riedbergplatz eingerichtet. Dort erhalten Sie umfassende Informationen zum Thema Wohnungseinbruchdiebstahl und effektive Schutzmöglichkeiten. Unter anderem wird der örtliche Polizist des 14. Polizeireviers, Herr Tolksdorff, anwesend sein.

Die landesweite Kampagne der hessischen Polizei zielt darauf ab, die Anzahl der Wohnungseinbrüche zu bekämpfen.

Das Ziel der Kampagne ist es, die Anzahl der Einbrüche, insbesondere an regionalen Hotspots, durch eine Kombination aus präventiven Maßnahmen, Strafverfolgung und breiter Öffentlichkeitsarbeit zu reduzieren und die Bevölkerung für effektiven Einbruchschutz zu sensibilisieren.

Effektiver Einbruchsschutz beginnt bereits an der eigenen Haustür, wie ein jüngstes Beispiel zeigt. Am 5. Juni versuchten Unbekannte in einem dicht besiedelten Mehrfamilienhaus in der Leibnizstraße im Nordend einzubrechen. Die Täter scheiterten jedoch an der Wohnungstür im Dachgeschoss und flohen ohne Beute.

Die polizeiliche Beratungsstelle bietet am Aktionstag und das ganze Jahr über kostenlose Beratung an, um Ihr Zuhause zu schützen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich hier individuell zum Thema Einbruchschutz beraten lassen.

Zusätzlich helfen einige einfache Verhaltenstipps dabei, Ihr Zuhause sicherer zu machen:

Kontakt:

Polizeiliche Beratungsstelle

Zeil 33, 60313 Frankfurt am Main Tel: 069 / 755 – 55555 E-Mail: beratungsstelle.ppffm@polizei.hessen.de

Öffnungszeiten:

Montag / Mittwoch / Freitag: 08:00 bis 12:00 Uhr Donnerstag: 16:00 bis 19:00 Uhr

Nach Vereinbarung führen die Beamten auch außerhalb der Öffnungszeiten Beratungen bei Ihnen zu Hause durch.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch mit 598 relativ konstant. Davon waren 511 männlich, 87 weiblich und 270 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

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