Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Frankfurt am Main: Angriffe auf Security und Polizei

Eine siebenköpfige Gruppe griff Security an und flüchtete. Zwei Mitarbeiter wurden verletzt. Polizei löste Feier auf und nahm einen Täter fest.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

(ki) In der Nacht vom 13. auf den 14. Januar 2026 griff eine Gruppe aus sieben Personen während einer privaten Feier zwei Sicherheitskräfte einer Diskothek an und flüchtete. Die beiden Mitarbeiter wurden leicht verletzt.

Um 02:30 Uhr wurde der Polizei eine Schlägerei auf der Zeil in der Nähe der Hausnummern 85-93 gemeldet. Die sofort entsandten Polizistinnen und Polizisten konnten nur noch die beiden verletzten Securitymitarbeiter vorfinden. Diese begaben sich nach einer Erstbehandlung am Krankenwagen zur weiteren ambulanten Behandlung in ein naheliegendes Krankenhaus.

Nach aktuellen Erkenntnissen wurde beim Betrachten der Überwachungskamera eine Gruppe von sieben Personen identifiziert, die die beiden Sicherheitsmitarbeiter von hinten angegriffen und anschließend in Richtung Brockhausbrunnen auf der Zeil geflohen sind. Einer der Täter wurde während der Fahndung festgenommen und nach den polizeilichen Maßnahmen freigelassen.

Während der polizeilichen Maßnahmen wurde die Feier aufgrund der aufgeheizten Stimmung vom Betreiber des Lokals beendet. Zusätzliche Unterstützungskräfte wurden von der Polizei angefordert.

Um einen weiteren Zustrom zur Lokalität zu verhindern, wurde der Eingang von mehreren Polizisten kontrolliert. Eine Gruppe von etwa 20 Personen, die zuvor an der privaten Feier teilgenommen hatte, versuchte erneut einzutreten. Es kam zu Schubsereien und dem Festhalten der eingesetzten Polizisten, was durch den Einsatz von Pfefferspray gestoppt wurde. Danach entfernte sich die Gruppe vom Eingangsbereich.

Die Ermittlungen zu den Vorfällen und Beteiligten wurden eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 229, von denen 216 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 267, wobei 237 Männer, 30 Frauen und 130 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die meisten Mordfälle in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24