Ein Pkw prallte gegen einen Sattelauflieger nach Starkregen. Ein Verletzter, hoher Sachschaden. Autobahn kurzzeitig gesperrt.
Frankfurt am Main: Auffahrunfall auf der Autobahn A 7

Landkreis Hersfeld-Rotenburg (ost)
Am Mittwoch (04.06.), gegen 18:06 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A 7 in Richtung Kassel, zwischen dem Kirchheimer Dreieck und Bad Hersfeld, bei Kilometer 360,500 (Gemarkung Neuenstein) ein Unfall nach starkem Regen zwischen einem Auto und einem Sattelzug:
Ein Skoda Kodiaq geriet ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen das Heck eines Sattelaufliegers. Der Autofahrer aus Südhessen wurde leicht verletzt und zur Untersuchung in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht.
Das Auto aus Frankfurt mit dem 37-jährigen Fahrer fuhr auf dem linken Fahrstreifen der BAB 7. Als plötzlich starker Regen einsetzte, versuchte er zu bremsen und verlor die Kontrolle über sein Auto. Er kam von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Mittelleitplanke, schleuderte auf den rechten von drei Fahrstreifen und fuhr auf den Sattelauflieger aus Osteuropa auf. Das Auto kam schließlich auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Der 37-jährige Fahrer wurde leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der 48-jährige Lastwagenfahrer aus Osteuropa blieb unverletzt. Durch den Unfall entstand ein großes Trümmerfeld, das sich über alle drei Fahrstreifen erstreckte.
Die A 7 musste für etwa zehn Minuten voll gesperrt werden, während die Straße geräumt wurde. Nach der Räumung konnten alle Fahrstreifen wieder freigegeben werden.
Der Gesamtschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.
Neben einer Streife der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld waren die Feuerwehr Neuenstein und ein RTW vor Ort.
Erstellt: Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld, Stroh, POK
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 1.164 Fällen oder 0,8% vertreten. Die meisten Unfälle (81,02%) sind übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 117.817. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Bei den Verkehrsunfällen gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








