Ein Mann wurde schwer verletzt bei einem Polizeieinsatz nach Streit in Frankfurt. Der Täter verstarb vor Ort, der andere wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Frankfurt am Main: Auseinandersetzung mit Messer – Schusswaffengebrauch

Wiesbaden / Frankfurt (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und dem Hessischen Landeskriminalamt
Am frühen Donnerstagabend (22.05.) ereignete sich gegen 18.15 Uhr im Frankfurter Nordend ein Vorfall, bei dem Polizeibeamte Schusswaffen einsetzten und ein Mann schwer verletzt wurde.
Dem Polizeieinsatz ging eine Auseinandersetzung zwischen zwei Männern in einer Wohnung in der Zeißelstraße voraus. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen gerieten zwei Männer in einen Streit, bei dem auch ein scharfer Gegenstand verwendet wurde. Als die Polizei eintraf, war einer der Männer schwer verletzt und verstarb vor Ort. Anschließend wurde auf den anderen Mann geschossen, der ebenfalls schwer verletzt wurde und sofort ins Krankenhaus gebracht wurde.
Die genauen Umstände und der Ablauf des Vorfalls sind Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Der Tatort wurde abgesperrt und Spuren gesichert.
Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für die Bevölkerung.
Das Hessische Landeskriminalamt und die Mordkommission der Frankfurter Polizei haben die Ermittlungen übernommen. Derzeit können keine weiteren Informationen gegeben werden. Die Pressestelle liegt bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267, wobei der Großteil männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 aufgezeichneten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt







