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Frankfurt am Main: Autofahrer verursacht Unfall bei Fluchtversuch

Ein 18-jähriger Autofahrer versuchte einer Polizeikontrolle zu entkommen und verursachte einen Unfall. Er wird verdächtigt diverse Straftaten begangen zu haben.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Ein junger Fahrer, 18 Jahre alt, versuchte zunächst, einer Polizeikontrolle zu entkommen und verursachte dann einen Unfall. Nun wird er verdächtigt, verschiedene Straftaten begangen zu haben.

In der Nacht von Mittwoch (11. Februar 2026) auf Donnerstag (12. Februar 2026) fuhr der junge Erwachsene die Stresemannalle stadtauswärts. Als Polizeibeamte ihn um 02:40 Uhr dabei beobachteten, wie er eine rote Ampel überfuhr, stoppten sie das Fahrzeug, um eine Kontrolle durchzuführen. Als die Beamten ausstiegen und sich dem Auto näherten, gab der Fahrer Gas und fuhr in Richtung Eschenbachstraße. Mit hoher Geschwindigkeit fuhr er über die Hans-Thoma-Straße in Richtung Schaumainkai und überfuhr dabei mehrere weitere rote Ampeln.

An einer Kreuzung in der Schweizer Straße verlor der Fahrer aufgrund seiner schnellen Fahrweise die Kontrolle über das Fahrzeug und kollidierte mit einem am Straßenrand geparkten Auto. Nach aktuellen Informationen wurde er nicht verletzt, die Polizisten nutzten die Gelegenheit, um ihn festzunehmen. Bei der Kontrolle ergab sich schnell der mögliche Grund für den Fluchtversuch. Er wird verdächtigt, ohne gültigen Führerschein gefahren zu sein und das Auto unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gesteuert zu haben. Darüber hinaus leistete er bei der Festnahme Widerstand.

Aber damit nicht genug, seine 17-jährige Beifahrerin hatte eine Bankkarte bei sich, die nicht ihr zugeordnet werden konnte. Auch hier wurde eine Anzeige wegen des Verdachts der Unterschlagung erstattet, und sie wurde nach den Maßnahmen ihren Eltern übergeben.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% ausmacht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817, was 81,02% ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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