Ein Unbekannter betrog eine 68-Jährige um eine hohe Geldsumme. Die Polizei warnt vor Betrügern, die Vertrauen aufbauen, um an Geld zu gelangen.
Frankfurt am Main: Betrug über soziale Netzwerke

Frankfurt (ost)
(yi) Eine 68-jährige Person wurde in der Zeit vom 13. November 2023 bis 5. August 2024 von einem Unbekannten um eine beträchtliche Geldsumme betrogen. Es wird von der Polizei gewarnt.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde das Opfer von einer ausländischen Telefonnummer über einen Messaging-Dienst kontaktiert. Anschließend tauschten sie und der Täter über einen längeren Zeitraum Nachrichten aus. Der Unbekannte nutzte das aufgebaute Vertrauen aus, indem er die 68-Jährige aufforderte, eine Kreditkarte zu beantragen. Des Weiteren verlangte er, dass die Geschädigte Internetwährung kaufe und an ihn überweise. Der finanzielle Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.
Ratschläge der Polizei:
Die Polizei warnt dringend vor Betrügern, die über soziale Medien wie Instagram, Facebook oder Dating-Apps Kontakt zu potenziellen Opfern aufnehmen, um Vertrauen aufzubauen und möglicherweise eine romantische Beziehung vorzutäuschen. Das Ziel dieser Betrüger ist es, durch erfundene Geschichten und Behauptungen an Ihr Geld zu gelangen.
Es ist von großer Bedeutung:
Keine finanziellen Transaktionen zu tätigen
Keine persönlichen oder Bankdaten an Unbekannte weiterzugeben
Einen Verdacht auf Betrug oder verdächtige Kontakte umgehend der Polizei zu melden
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2021/2022
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 8896 Fälle registriert, wobei 4173 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 2766 Verdächtige, darunter 1945 männliche, 821 weibliche und 948 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 9798, wobei jedoch nur 3961 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 2653, wobei 1806 männliche, 847 weibliche und 851 nicht-deutsche Verdächtige verzeichnet wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 29667 die meisten registrierten Fälle von Cyberkriminalität in Deutschland.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.896 | 9.798 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.173 | 3.961 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.766 | 2.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.945 | 1.806 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 821 | 847 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 948 | 851 |
Quelle: Bundeskriminalamt








