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Frankfurt am Main: Brand in Frankfurt-Schwanheim

Umfangreicher Einsatz nach Dachstuhlbrand mit über 150 Feuerwehrkräften. Löscharbeiten dauerten bis zum nächsten Tag an.

Foto: Unsplash

Frankfurt am Main (ost)

Am Abend des 08. Juli 2026 wurde die Feuerwehr Frankfurt am Main zu einem großen Dachstuhlbrand in der Geisenheimer Straße im Stadtteil Schwanheim gerufen. Bevor die ersten Einsatzkräfte eintrafen, hatte sich das Feuer, das auf einem Balkon ausgebrochen war, bereits auf die Dachkonstruktion eines Wohngebäudes ausgebreitet. Das Gebäude hatte ein Flachdach mit einer Holzkonstruktion und Folienabdichtung, was dazu führte, dass sich der Brand unbemerkt im Dachaufbau ausbreiten konnte.

Als die Feuerwehr eintraf, brannte die Dachfläche auf einer Fläche von etwa 60 Metern Länge und 10 Metern Breite. Aufgrund der Brandausbreitung im Dachaufbau gestalteten sich die Löscharbeiten als sehr anspruchsvoll. Über 50 Einsatzfahrzeuge und rund 150 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren Frankfurt wurden eingesetzt, um das Feuer zu bekämpfen. Mehrere Drehleitern und viele Trupps unter Atemschutz wurden gleichzeitig eingesetzt, um eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern und angrenzende Gebäudeteile zu schützen.

Nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht wurde, begannen umfangreiche Nachlöscharbeiten. Da immer wieder Glutnester in der Holzkonstruktion und unter der Dachabdichtung auftauchten, mussten große Teile des Dachaufbaus geöffnet werden. Ein Spezialbagger wurde eingesetzt, um die Dachkonstruktion kontrolliert abzutragen und vom Gebäude zu entfernen, damit alle Brandnester vollständig gelöscht werden konnten.

Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in den späten Nachmittag des folgenden Tages. Während des gesamten Einsatzes kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Geisenheimer Straße, die Einsatzstelle wurde abgesichert. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache und zum entstandenen Sachschaden aufgenommen. Die Feuerwehr Frankfurt dankt allen eingesetzten Kräften der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren für die hervorragende Zusammenarbeit bei diesem langwierigen und personalintensiven Einsatz.

Quelle: Presseportal

nf24