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Frankfurt am Main: Brandstiftung an Firmengebäude in Frankfurt-Fechenheim

In der Nacht wurde ein Feuer gemeldet, Polizei ermittelt wegen vorsätzlicher Brandstiftung. Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise zu geben.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

In der Nacht vom 07.08.2025 wurde ein Feuer an einem Firmengebäude in der Ferdinand-Porsche-Straße gemeldet. Die Polizei führt nun Ermittlungen wegen Brandstiftung durch.

Um 01:35 Uhr informierten Zeugen über den Notruf die Polizei und die Feuerwehr darüber, dass es im Eingangsbereich eines Bürogebäudes brannte. Als die erste Polizeistreife eintraf, hatten Anwohner das Feuer bereits gelöscht. Die Haupteingangstür wurde jedoch so stark beschädigt, dass sie nicht mehr funktionierte. Daher mussten vier Personen von der Feuerwehr über eine Leiter aus dem Gebäude gerettet werden. Eine Person wurde leicht verletzt, weil sie den Rauch eingeatmet hatte.

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass es sich um vorsätzliche Brandstiftung handelt. Es wird wegen schwerer Brandstiftung ermittelt. Es wird untersucht, ob dieser Brand mit anderen ähnlichen Vorfällen in der jüngsten Vergangenheit in Verbindung steht.

Die Polizei hat Hinweise auf einen Mann, der vom Tatort geflohen sein soll. Die Beschreibung lautet wie folgt:

Männlich, jugendliches Aussehen, lockige kinnlange Haare. Die Person trug ein Trikot und eine verkehrtherum aufgesetzte Basecap.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 069/ 755-51599 oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wobei 224 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 229, wobei 216 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, wobei 237 Männer, 30 Frauen und 130 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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