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Frankfurt am Main: Christopher Street Day in Frankfurt

Die Frankfurter Polizei zieht eine vorläufige Bilanz des CSD-Wochenendes mit 55.000 Besuchern und 17 Strafanzeigen, darunter eine homophobe Beleidigung.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Die Leitidee des diesjährigen Frankfurter Christopher Street Days lautete: „Wir sind extrem liebevoll“. Das Fest endete gestern nach drei Tagen Feierlichkeiten und verzeichnete rund 55.000 Besucherinnen und Besucher, eine höhere Zahl als im Vorjahr. Die Veranstaltungen des CSD-Wochenendes waren bunt, vielfältig und friedlich.

Die Frankfurter Polizei war von Anfang an mit vielen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten im gesamten Innenstadtbereich präsent. Besonderes Augenmerk lag auf dem Veranstaltungsbereich rund um die Konstablerwache und im Regenbogenviertel. An der Großdemonstration am Samstag nahmen wie im Vorjahr rund 13.000 Menschen teil. Während der gesamten Parade herrschte bei bestem Wetter eine fröhliche und friedliche Atmosphäre unter den Teilnehmenden und Zuschauern.

Auch in diesem Jahr war das Infomobil der Polizei mit dem Team der Einstellungsberatung und den Ansprechpersonen für LSBT:IQ-Lebensweisen während der gesamten drei Tage präsent.

Während des Veranstaltungswochenendes verzeichnete die Polizei insgesamt 17 Strafanzeigen. Die meisten betrafen alkoholbedingte Körperverletzungen, aber auch sexuelle Belästigungen und Beleidigungen. Bei einer dieser Anzeigen gibt es Hinweise auf ein queerfeindliches Motiv: Am Freitag, den 09.08.2024, wurde ein Mann aus der queeren Szene von einer fünfköpfigen Gruppe homophob beleidigt. Die Fahndung nach den Verdächtigen verlief negativ.

Quelle: Presseportal

nf24