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Frankfurt am Main: Daueraufenthalt beendet – Abschiebung eines abgelehnten Asylantragstellers

Ein indischer Staatsangehöriger wurde am Flughafen Frankfurt abgeschoben, nachdem er illegal in Deutschland gearbeitet hatte und unter falschen Angaben Asyl beantragt hatte.

Foto: unsplash

Frankfurt/Main (ost)

Am 12. Mai wurde ein indischer Staatsbürger von Bundespolizisten am Flughafen Frankfurt am Tag seiner Einreise nach Deutschland erneut abgeschoben. Der 27-Jährige hatte sich anscheinend zuvor illegal in Deutschland aufgehalten und hatte dort illegal gearbeitet. Während der Kontrolle eines Fluges aus Portugal fiel er den Beamten auf. Obwohl er gültige portugiesische Dokumente vorzeigen konnte, wurden während der Befragung Zweifel an seinem angegebenen Grund für die Reise nach Deutschland laut. Bei der Überprüfung seiner Fingerabdrücke stellte sich heraus, dass der Mann im Jahr 2022 bereits unter einem anderen Namen einen Asylantrag in Deutschland gestellt hatte, der abgelehnt wurde. Es wurde festgestellt, dass der Mann seinen Lebensmittelpunkt seitdem nicht wie angenommen in Portugal, sondern in Deutschland hatte und dort illegal gearbeitet hatte. Der portugiesische Aufenthaltstitel, der offensichtlich unter falschen Angaben erworben wurde, wurde eingezogen und der Mann wurde noch am selben Tag nach Portugal abgeschoben.

Der Mann muss nun mit mehreren Anzeigen rechnen sowie einem Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland.

Quelle: Presseportal

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