Am Römer versammelten sich gestern 550 Personen. Polizei begleitete die Veranstaltung zum Thema Rojava und griff bei Regelverstößen ein.
Frankfurt am Main: Demo in Frankfurter Innenstadt

Frankfurt (ost)
Am Abend gestern sammelten sich ungefähr 550 Leute auf dem Römer. Die Frankfurter Polizei begleitete die angemeldete Veranstaltung und sicherte das Recht der Teilnehmer auf Versammlung. Die Demonstranten diskutierten über die aktuelle politische Situation in der Stadt Rojava.
Vor dem offiziellen Beginn der Kundgebung gelang es 11 Personen, Zugang zur Seufzerbrücke zu bekommen, wo sie Pyrotechnik zündeten und ein Plakat präsentierten. Polizisten griffen ein, identifizierten diese Personen und erstatteten Anzeige wegen des Verdachts auf Hausfriedensbruch und Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz. Danach wurden sie von der Versammlung ausgeschlossen und des Platzes verwiesen.
Während des Marsches kam es zweimal zu unerlaubten Rufen einzelner Teilnehmer. Die Polizei erstattete in diesem Zusammenhang Anzeige.
Sofort nach dem Ende der Versammlung gegen 21:00 Uhr zündete ein Mann noch einen Rauchtopf aus der Menge heraus, die sich langsam auflöste. Polizisten konnten ihn identifizieren und kontrollieren, auch hier wurde eine Anzeige erstattet. Des Weiteren identifizierten Polizisten eine Person, die bei einer früheren Veranstaltung einen Polizisten durch den Wurf eines Böllers verletzt hatte; er wurde vor Ort festgenommen.
Quelle: Presseportal








