Gestern Abend wurden Grabschmuck gestohlen. Polizei sucht nach Geschädigten und Zeugen.
Frankfurt am Main: Diebstähle auf Frankfurter Friedhof

Frankfurt (ost)
(di) Am Abend gestern (5. März 2026) ereigneten sich Diebstähle von Grabschmuck auf einem Friedhof in Griesheim. Zwei Unbekannte wurden noch vor Ort gesichtet, konnten aber unerkannt entkommen. Die Polizei ist nun auf der Suche nach Geschädigten und Zeugen.
Nachdem gestern Abend gegen 23:30 Uhr ein Anwohner verdächtige Geräusche vom Friedhof in Griesheim gehört hatte, alarmierte er die Polizei. Aufgrund der jüngsten Vorfälle auf Frankfurter Friedhöfen wurden alle verfügbaren Streifen in die Umgebung entsandt, um das Gelände in der Waldschulstraße abzusichern. Während sie sich dem Gelände näherten, bemerkten sie zwei flüchtende Personen, die in südlicher Richtung über die Friedhofsmauer in den Bingelsweg entkamen. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen konnten die Unbekannten nicht mehr aufgegriffen werden. Dank der Mitteilung des Zeugen und dem schnellen Eintreffen der Streifen konnte der Diebstahl verhindert werden, da die Polizisten den Grabschmuck, den die Täter aufgrund ihrer Flucht zurücklassen mussten, noch auf dem Gelände vorfanden.
Mindestens zwei Gräber waren offensichtlich betroffen. Wie viele Gräber insgesamt beschädigt wurden, wird noch im Rahmen der laufenden Ermittlungen ermittelt.
Deshalb werden potenzielle Geschädigte, die für die Grabpflege zuständig sind, gebeten, sich bei Schäden oder Diebstählen an die Friedhofsverwaltung oder während der Geschäftszeiten an die zuständige Ermittlungsgruppe der Polizei unter der Rufnummer 069 / 755 – 43222 zu wenden.
Die Frankfurter Polizei führt derzeit verstärkte Streifenaktivitäten mit uniformierten und zivilen Streifen in den betroffenen Bereichen durch. Die Ermittlungen zu den Fällen wurden von einer regionalen Ermittlungsgruppe übernommen und werden dort koordiniert. Die Polizistinnen und Polizisten vor Ort der betroffenen Polizeireviere sind Ansprechpartner für Betroffene und stehen im Austausch mit den Friedhofsverwaltungen.
Hinweise zur Tat und möglichen Tätern nimmt das örtlich zuständige Polizeirevier (17. Polizeirevier) rund um die Uhr unter der Rufnummer 069 / 755 -11700 entgegen. Zudem wird darum gebeten, bei verdächtigen Beobachtungen im Bereich von Friedhöfen sofort die Polizei zu verständigen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








