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Frankfurt am Main: Diebstahl am Flughafen Frankfurt führt zur Festnahme eines 27-jährigen Algeriers

Eine aufmerksame Reisende verhinderte den Diebstahl, ermöglichte die Festnahme und führte zur Sicherstellung von Diebesgut. Der Täter griff während des Transports ins Krankenhaus Bundespolizisten und Rettungspersonal an.

Foto: Depositphotos

Frankfurt/Main (ost)

Am 4. August 2024 führten Fahndungsmaßnahmen zur Festnahme eines 27-jährigen Algeriers am Fernbahnhof des Flughafens Frankfurt am Main, nachdem er zwei Diebstähle begangen hatte. Doch damit war die Geschichte noch nicht vorbei.

Der Algerier stahl zunächst zwei Reisenden. Dank einer aufmerksamen Passagierin blieb der Diebstahl jedoch nicht unbemerkt. Sie sprach den Dieb an, als er nach ihrem Rucksack griff, und zwang ihn so, den Zug ohne zusätzliche Beute zu verlassen. Die verdächtige Situation des flüchtenden Mannes mit mehreren Gepäckstücken veranlasste sie dazu, ihr Handy zu zücken und die Situation festzuhalten. Das geistesgegenwärtig aufgenommene Foto ermöglichte es der Polizei, den Täter im Zuge einer länderübergreifenden Fahndung zu schnappen.

Bei der Durchsuchung wurde Diebesgut sichergestellt. Zudem war der Mann bereits wegen Eigentums- und Gewaltdelikten polizeibekannt. Aufgrund gesundheitlicher Probleme, die vermutlich auf Kokainkonsum zurückzuführen waren, wurde der 27-Jährige vom Rettungsdienst und der Bundespolizei in ein Krankenhaus gebracht. Während des Transports im Rettungswagen griff der Algerier die begleitenden Bundespolizisten und das Rettungspersonal an, indem er versuchte, sie mit geballter Faust zu schlagen.

Am 5. August wurde die Person dem Haftrichter vorgeführt und befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Quelle: Presseportal

nf24