Bundespolizei stoppt Ecuadorianer mit gefälschtem Pass am Flughafen Frankfurt. Der Mann wollte nach Valencia reisen, aber sein peruanischer Reisepass entpuppte sich als Fälschung. Ermittlungen wegen Urkundenfälschung und versuchter unerlaubter Einreise folgten.
Frankfurt am Main: Fälschung am Flughafen Frankfurt

Frankfurt/Main (ost)
Am 11. August versuchte ein 31-jähriger Mann aus Ecuador über den Flughafen Frankfurt am Main nach Valencia zu fliegen. Bereits bei einer Kontrolle am Flugzeug aus Sao Paulo kamen bei den Bundespolizisten Zweifel an der Geschichte des Mannes auf. Auch die Echtheit seines peruanischen Reisepasses und damit seiner Nationalität wurden im weiteren Verlauf der Überprüfung in Frage gestellt.
Der Mann erklärte, dass er für eine Woche nach Spanien reisen wollte, um Urlaub zu machen. Trotzdem konnte er keine Hotelreservierung vorweisen und hatte nur Handgepäck dabei. Bei der Überprüfung des Reisepasses stellten die Beamten fest, dass es sich um eine Fälschung handelte. Auch die peruanische ID-Karte, die er bei sich trug, war gefälscht. Bei der Durchsuchung des Mannes und seines Gepäcks wurde dann seine echte ecuadorianische ID-Karte entdeckt.
Der vermutete Grund für die Fälschungen: Ecuadorianische Staatsbürger benötigen ein Visum für die Einreise und den Aufenthalt, Peruaner hingegen nicht.
Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und des versuchten unerlaubten Grenzübertritts. Noch am selben Tag musste der 31-Jährige nach Sao Paulo zurückfliegen.
Quelle: Presseportal








