Falsche Polizeibeamte erbeuten hohen Bargeldbetrag von Schwalbacher Bürger durch geschickte Gesprächsführung. Kriminalpolizei bittet um Hinweise.
Frankfurt am Main: Falsche Polizeibeamte machen Beute

Hofheim (ost)
1. Falsche Polizisten erbeuten Geld, Schwalbach, Mittwoch, 11.09.2024
(ro)Am Mittwoch überredeten falsche Polizisten einen Mann aus Schwalbach dazu, sein Erspartes herauszugeben. Ein männlicher Anrufer gab vor, ein Polizist der Kriminalpolizei Frankfurt zu sein. Er warnte vor bevorstehenden Einbrüchen in der Nachbarschaft und behauptete, dass der Angerufene das nächste Opfer sein würde. Nachdem er den Mann nach seinem Vermögen befragt hatte, überzeugte er ihn davon, dass sein Geld zu Hause nicht sicher sei. Die Betrüger erbeuteten einen großen Geldbetrag, den das Opfer einem Abholer übergab, wie von ihnen verlangt. Der Abholer erschien am Mittwochabend und wird als 30 bis 40 Jahre alt, 1,80 Meter groß, mit schlanker Statur und osteuropäischem Aussehen beschrieben. Er sprach Hochdeutsch und ging dann in unbekannte Richtung. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe. Wer hat am Mittwochabend im südlichen Wohngebiet, das direkt an das Arboretum angrenzt, verdächtige Beobachtungen gemacht oder kann Hinweise zum Abholer geben? Hinweise nimmt die Polizei unter (06196) 2073-0 entgegen.
Die Betrugsmaschen sind vielfältig, das Ergebnis jedoch stets dasselbe: Das Vermögen der Angerufenen ist in Gefahr und die Polizei müsse es nun sichern! Generell gilt: Die Polizei wird niemals Wertsachen bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch keine Staatsanwaltschaft oder eine andere „Behörde“ wird dies tun. Bei solchen Anrufen einfach aufzulegen ist nicht unhöflich, sondern oft die einzige Möglichkeit, um die Täter loszuwerden. Die Betrüger schaffen es durch geschickte Gesprächsführung, dass die Angerufenen ihr gesamtes Bargeld oder wertvolle Gegenstände an einem Ort deponieren oder an Unbekannte übergeben. Daher der dringende Appell: Sollten Sie solche Anrufe erhalten, legen Sie sofort auf. Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de.
2. Diebstahl auf Baustelle in Eschborn, Eschborn, Frankfurter Straße, Mittwoch, 11.09.2024, 14.30 Uhr
(ro)Am Mittwochnachmittag begaben sich Diebe auf eine Baustelle in Eschborn und stahlen Kupferkabel. Nach ersten Erkenntnissen luden drei Männer gegen 14.30 Uhr mehrere Hundert Meter Kupferkabel sowie Kabelnetzte im Wert von über 1.000 Euro aus einem Baustellencontainer in der Frankfurter Straße in einen weißen Ford Transit mit „OF-Kennzeichen“, bevor sie unerkannt flohen. Die Polizei in Eschborn ermittelt und nimmt Hinweise unter der Rufnummer (06196) 9695-0 entgegen.
3. E-Scooter gestohlen, Hattersheim, Schulstraße, Dienstag, 10.09.2024, 7.40 Uhr bis 14.40 Uhr
(ro)In Hattersheim wurde am Dienstag ein E-Scooter von Unbekannten gestohlen. Der Besitzer hatte seinen schwarzen Elektroroller der Marke „Xiaomi“ um 7.40 Uhr verschlossen auf einem Schulgelände in der Schulstraße abgestellt. Gegen 14.40 Uhr stellte er fest, dass der E-Scooter im Wert von 300 Euro gestohlen worden war. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Hofheim unter der Rufnummer (06192) 2079-0 in Verbindung zu setzen.
4. Arbeitsunfall, Hattersheim, Gabriele-Münter-Straße, Donnerstag, 12.09.2024, 12.20 Uhr
(ro)Ein schwerer Arbeitsunfall ereignete sich am Donnerstagmittag in Hattersheim. Gegen 12.20 Uhr stürzte ein 61-jähriger Arbeiter aus bisher ungeklärter Ursache von einem Baugerüst und zog sich dabei lebensgefährliche Verletzungen zu. Ein Rettungshubschrauber brachte den Verletzten in ein Krankenhaus. Das Amt für Arbeitsschutz wurde informiert. Während des Einsatzes musste die Gabriele-Münter-Straße für den Verkehr gesperrt werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








