Am Montag kam es auf der Zeil zu einer gefährlichen Körperverletzung mit Holzstuhl und Messer sowie einer Bedrohung mit Schusswaffe.
Frankfurt am Main: Gefährliche Körperverletzung in Frankfurt-Innenstadt

Frankfurt (ost)
Am Montag, den 16. Februar 2026, ereignete sich auf der Zeil eine gefährliche Körperverletzung, bei der ein Holzstuhl und ein Messer eingesetzt wurden, sowie eine Bedrohung mit einer Schusswaffe.
Um etwa 18:15 Uhr befanden sich der 17-jährige Jugendliche und seine Freundin sowie eine Gruppe von 7 Tätern im Freien eines Restaurants auf der Zeil in der Nähe der Hauptwache.
Ohne ersichtlichen Grund begann einer der Verdächtigen nun, den 17-Jährigen mit einer offensichtlich echten Schusswaffe zu bedrohen. Um die Situation „zu klären“, entfernte sich der Jugendliche zusammen mit dem handelnden Täter ein Stück weit vom Restaurant. In diesem Moment nutzte jedoch ein anderer Verdächtiger die Gelegenheit und stahl den Rucksack des 17-Jährigen. Dieser bemerkte es, brach das klärende Gespräch ab und verfolgte den Dieb, der den Rucksack fallen ließ, bevor er endgültig floh.
Der 17-Jährige, nun wieder im Besitz seines Rucksacks, kehrte zum Restaurant zurück, wo er erneut auf die Gruppe von Personen stieß. Die Situation eskalierte schließlich und aus der Tätergruppe heraus wurde der Jugendliche mit einem Holzstuhl auf den Kopf geschlagen und mit einem Messer in Richtung Bauch und Gesicht gestochen, ohne ihn jedoch zu treffen. Durch die Handlungen erlitt der junge Mann eine Kopfplatzwunde und musste vor Ort ärztlich versorgt werden.
Nach der Auseinandersetzung entfernte sich die Tätergruppe. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der zuständigen Dienststelle unter 069/ 755 – 55223 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich ebenfalls von 308 auf 267. Davon waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








