Detonation löst Geldeinfärbesystem aus, Zeugen gesucht. Personen unverletzt, Täter auf Motorrad geflüchtet.
Frankfurt am Main: Geldautomatensprengung in Frankfurt Nieder-Eschbach

Frankfurt (ost)
Heute Morgen (24. März 2025) haben mehrere Zeugen um 03:35 Uhr über den polizeilichen Notruf im Bereich der Berner Straße zwei laute Knallgeräusche gemeldet. Sofort hinzugezogene Streifenbeamte stellten vor Ort fest, dass ein freistehender Geldautomat (GAA) vor der Hausnummer 56 gesprengt wurde.
Durch die Explosion wurde eine Sicherheitsvorrichtung des Geldautomaten ausgelöst, wodurch das darin enthaltene Bargeld mit grüner Farbe markiert und somit wertlos wurde. Ein Trümmerteil des Automaten wurde durch die Explosion mehrere Meter weit in die Hausfassade eines gegenüberliegenden Gebäudes geschleudert. Es wurden keine Personen verletzt. Zeugen beobachteten, wie zwei maskierte Täter mit einem Motorrad vom Tatort flüchteten.
Die Höhe der durch die Sprengung verursachten Schäden sowie die Menge des gestohlenen Geldes sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
Zeugen, die Informationen zum Tathergang und/oder zu den Tätern haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069/755-52199 bei der Polizei oder einer beliebigen Polizeidienststelle zu melden. Das Hessische Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023
Im Zeitraum zwischen 2022 und 2023 stiegen die Cyberkriminalitätsraten in der Region Hessen von 9798 auf 10106 Fälle an. Die Anzahl der gelösten Fälle erhöhte sich ebenfalls von 3961 auf 4224. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 auf 2828, wobei 1806 männliche und 847 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 851 auf 915. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 9.798 | 10.106 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.961 | 4.224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.653 | 2.828 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.806 | 1.918 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 847 | 910 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 851 | 915 |
Quelle: Bundeskriminalamt








