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Frankfurt am Main: Gewalttat in Frankfurt-Altstadt

Am Sonntagmorgen kam es zu einer gefährlichen Körperverletzung auf dem Römerberg. Ein 19-jähriger verletzte einen 21-jährigen mit einem scharfen Gegenstand.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Am Sonntagmorgen (10. August 2025) ereignete sich auf dem Römerberg eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, die schließlich in einer gefährlichen Körperverletzung endete.

Nach den neuesten Informationen trafen mehrere Beteiligte gegen 06:05 Uhr auf dem Römerberg zusammen. Dort begann zunächst ein verbaler Streit, der dann in eine körperliche Auseinandersetzung überging. Dabei verletzte ein 19-jähriger Verdächtiger einen 21-jährigen Geschädigten mit einem scharfen Gegenstand am Hals. Ein weiterer 17-jähriger Geschädigter erlitt leichte Verletzungen während des Vorfalls.

Anschließend flüchtete die Gruppe um den Verdächtigen zu Fuß. Polizisten nahmen zwei Verdächtige, darunter den Haupttäter, während ihrer Flucht fest.

Der 21-jährige Geschädigte wurde schwer (aber nicht lebensbedrohlich) verletzt und ins nahegelegene Krankenhaus gebracht.

Der 19-jährige Verdächtige wurde zur Vorführung in die Haftzellen des Polizeipräsidiums Frankfurt gebracht. Die Polizei entließ einen 18-jährigen Verdächtigen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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