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Frankfurt am Main: Großkontrolle im Bahnhofsviertel/Innenstadt

Im Rahmen der “Innenstadtoffensive” führten gestern Einsatzkräfte verstärkte Kontrollen durch. Über 300 Personen überprüft, 28 Strafanzeigen erstellt und 7 Personen in Haft genommen.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Im Zuge der “Innenstadtoffensive” waren gestern Nachmittag bis spät in die Nachtstunden (13. August 2026) erneut Polizeikräfte in Frankfurt, des Hessischen Polizeipräsidiums Einsatz und der Stadtpolizei mit verstärkten Kontrollen im Bahnhofsgebiet und der Innenstadt im Einsatz.

Der umfassende Ansatz zielt weiterhin darauf ab, den öffentlichen Raum im Stadtzentrum sowie rund um den Hauptbahnhof Frankfurt sicherer zu machen und Straftaten konsequent zu bekämpfen. Die eingesetzten Beamten konzentrierten sich dabei auf bekannte Beschwerdepunkte und zeigten eine dauerhafte Präsenz in den entsprechenden Gebieten. Während der Kontrollen überprüften die Einsatzkräfte insgesamt über 300 Personen und erstellten 28 Strafanzeigen. Darüber hinaus wurden zahlreiche Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Sieben Personen wurden inhaftiert, sechs weitere vorübergehend festgenommen und ein Haftbefehl vollstreckt.

Neben Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz leiteten die Beamten vier Strafverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln ein. Zudem wurden mehrere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt und kleine Mengen an Betäubungsmitteln, Cannabisprodukten und verschreibungspflichtigen Medikamenten beschlagnahmt. Außerdem zogen die Einsatzkräfte ein Messer sowie einen verbotenen Schlagring aus dem Verkehr.

Später kam es bei den Kontrollen am Jürgen-Ponto-Platz zu einem tätlichen Angriff auf einen Polizeibeamten. Während einer Personenkontrolle griff der Verdächtige den Beamten unter anderem mit einem Kopfstoß und einem Biss an. Der Beamte erlitt leichte Verletzungen. Die Einsatzkräfte nahmen den Verdächtigen fest und brachten ihn in das Polizeigewahrsam.

Die Maßnahmen wurden durch Verkehrskontrollen ergänzt. Dabei überprüften die Einsatzkräfte insbesondere die ordnungsgemäße Nutzung von E-Scootern und ahndeten verschiedene Ordnungswidrigkeiten. Beamte der Kontrolleinheit KART stellten zudem bei drei Fahrzeugen, darunter einem Motorrad, unzulässige technische Veränderungen fest und zogen diese aus dem Verkehr.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 22.378 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 19.168, wobei 17.079 männliche Verdächtige und 2.089 weibliche Verdächtige waren. 6.494 der Verdächtigen waren nicht-deutsche Staatsbürger. Im Jahr 2023 stiegen die Zahlen weiter an, mit insgesamt 26.518 registrierten Fällen und 23.101 gelösten Fällen. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 nahezu konstant, wobei 17.106 männliche und 2.027 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich auf 7.004. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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