Am 27. Februar 2026 führten Polizeikräfte in Frankfurt eine Großkontrolle im Bahnhofsgebiet und der Innenstadt durch. Über 100 Einsatzkräfte kontrollierten 231 Personen und stellten Betäubungsmittel sowie verschreibungspflichtige Tabletten sicher.
Frankfurt am Main: Großkontrolle in Frankfurt

Frankfurt (ost)
(ha) Am 27. Februar 2026 führten Kräfte der Polizei Frankfurt, des Hessischen Polizeipräsidiums Einsatz und der Bundespolizei Kontrollmaßnahmen im Bahnhofsgebiet und der Innenstadt durch.
Im Ergebnis kontrollierten die über 100 Einsatzkräfte 231 Personen. Hierbei wurden verschiedene Betäubungsmittel im teilweise zweistelligen Grammbereich und eine zweistellige Anzahl diverser verschreibungspflichtiger Tabletten sichergestellt.
Die Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren erstrecken sich von Verstößen gegen die Waffenverbotszone und das Aufenthaltsgesetz bis hin zum illegalen Handel mit Betäubungsmitteln.
Im Rahmen einer größeren Personenkontrolle in der Niddastraße fanden aufmerksame Polizisten ca. 20 Gramm Heroin bei einem Beschuldigten, auf Grund seiner Wohnsitzlosigkeit wurde er für die weitere Strafverfolgung in die Haftzellen des Polizeipräsidium Frankfurt eingeliefert. Im Zuge der Kontrollmaßnahmen gingen den Beamten auch drei Personen „ins Netz“, die per Haftbefehl gesucht worden waren, bei einem wurde der Vollzug durch eine Geldzahlung ausgesetzt, die anderen beiden Gesuchten wurden direkt in eine naheliegende Justizvollzugsanstalt gebracht. In der Münchner Straße gelang es den Polizisten einen Bunker für Betäubungsmittel auszuheben, hier fanden sie ca. 45 Gramm Haschisch und eine Feinwaage. Auch Verstöße gegen die Waffenverbotszone ahndeten die Polizeibeamten: Drei Messer wurden in diesem Zuge beschlagnahmt.
Wie gewohnt rundeten Kontrollmaßnahmen an mehreren stationären Verkehrskontrollstellen das Konzept ab. Beispielhaft dafür steht eine Verkehrskontrolle in der Glauburgstraße. Hier wurden innerhalb von einer Stunde 20 Rotlichtverstöße festgestellt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








