Durchsuchungen bei Aktivisten nach Aktion am Flughafen Frankfurt, Verdacht auf Nötigung und Sachbeschädigung.
Frankfurt am Main: Großrazzia bei Aktivisten der „Letzten Generation“

Frankfurt (ost)
Am 25. Juli 2024 um etwa 04.45 Uhr haben acht Personen durch die Beschädigung des Zauns unerlaubt Zugang zum Vorfeld des Frankfurter Flughafens erhalten. Eine Person hat sich direkt an einem zerstörten Zaunelement festgeklebt, die anderen sieben Personen haben sich an verschiedenen Stellen auf den Rollwegen festgeklebt. Alle Personen wurden festgenommen. Das Alter der Personen liegt zwischen 20 und 44 Jahren. Sie haben sich als Aktivisten der „Letzten Generation“ zu erkennen gegeben und die Aktion gleichzeitig in den sozialen Medien veröffentlicht. Alle Personen wurden noch am selben Tag nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen.
In Bezug auf dieses Ereignis hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main Ermittlungen gegen diese Personen wegen des Verdachts der Nötigung, der Sachbeschädigung und des Hausfriedensbruchs eingeleitet. Das Amtsgericht Frankfurt am Main hat Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der acht Beschuldigten erlassen. Diese wurden heute Morgen in Baden-Württemberg, Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt von Beamten des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit den örtlichen Polizeibehörden vollstreckt. In Hessen fanden keine Durchsuchungen statt.
Zusätzlich wurden den Beschuldigten auf Anordnung des Amtsgerichts Frankfurt am Main DNA-Proben entnommen, um sie mit Spuren am Tatort abzugleichen.
Weitere Informationen können derzeit aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht bekannt gegeben werden.
Quelle: Presseportal








