Jugendliche verstoßen gegen Hausordnung, Drogenfund bei 19-Jährigem, Freilassung nach polizeilichen Maßnahmen.
Frankfurt am Main: Hausfriedensbruch in Frankfurt-Bornheim

Frankfurt (ost)
Am Dienstagabend (22. Juli 2025), gegen 20:15 Uhr, gaben Bewohner der Berger Straße an, dass sich mehrere Jugendliche unbefugt dort aufhielten und offensichtlich Drogen konsumierten.
Die angerufenen Polizisten trafen im Gebäudeinneren auf drei junge Männer, die sich tatsächlich unrechtmäßig dort befanden. Bei einem 19-Jährigen fanden die Beamten bei der Leibesvisitation knapp 90 Gramm Haschisch, mehrere Handys und Bargeld im niedrigen dreistelligen Bereich.
Weil der Verdacht des Drogenhandels mit Haschisch bestand, veranlasste die Staatsanwaltschaft eine Durchsuchung der Wohnung des jungen Mannes. Dort entdeckten die Beamten mit Hilfe des Rauschgiftspürhundes „Nox“ weitere Drogen in kleinen Mengen und stellten sie sicher.
Zusätzlich führte der 19-jährige Mann zuvor eine Pfefferpistole bei sich, die zwar legal war, aber aufgrund der Gesamtumstände präventiv beschlagnahmt wurde.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 26.518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22.378 im Jahr 2022 auf 23.101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 im Jahr 2023 nahezu konstant im Vergleich zu 19.168 im Jahr 2022. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 17.106 Männer im Jahr 2023 gegenüber 17.079 im Jahr 2022 erfasst wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








