Am Mittwochnachmittag hat sich ein bislang unbekannter Mann in Kelkheim vor einem Kind entblößt und dieses anschließend festgehalten. Dem Kind gelang es schließlich, sich loszureißen und zu flüchten.
Frankfurt am Main: Kind von Unbekannten festgehalten

Hofheim (ost)
1. Ein Kind wurde von einem Unbekannten in Kelkheim festgehalten, Berliner Ring, Mittwoch, 03.06.2026, 14:00 Uhr – 15:00 Uhr
(kq)Am Mittwochnachmittag hat sich ein bisher unbekannter Mann in Kelkheim vor einem Kind entblößt und es dann festgehalten. Zwischen 14:00 Uhr und 15:00 Uhr zog der Täter in der Straße „Berliner Ring“ nach bisherigen Erkenntnissen zunächst seine Hose herunter und entblößte sich vollständig. Danach ergriff er das zufällig vorbeilaufende Kind am rechten Unterarm und hielt es kurzzeitig fest. Das Kind schaffte es schließlich, sich loszureißen und zu flüchten. Der Täter entfernte sich dann in Richtung des Bahnhofs Kelkheim und soll anschließend in die Regionalbahn 12 Richtung Frankfurt am Main eingestiegen sein. Der Unbekannte wird als männlich, etwa 25 bis 35 Jahre alt, ca. 170 cm groß und von korpulenter Statur beschrieben. Er hatte einen Bart und trug ein T-Shirt, eine weite blaue Jeans mit Löchern und eine rote Kappe mit weißem Aufdruck. Außerdem soll er ungepflegt ausgesehen haben. Die Polizei bittet im Rahmen der Ermittlungen um sachdienliche Hinweise. Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen über den Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (06195) 6749-40 zu melden.
2. Homophober Angriff aus Gruppe heraus, Hofheim-Marxheim, Amselweg, Freitag, 05.06.2026, 22:30 Uhr
(fh)Am späten Montagabend wurden drei Personen in Hofheim-Marxheim von einer größeren Gruppe von Personen beleidigt und angegriffen. Die Polizei geht derzeit von einem homophoben Angriff aus. Ersten Ermittlungen zufolge wurden die drei Personen im Alter von 21, 21 und 23 Jahren in der Nähe der Bushaltestelle „Amselweg“ von einer etwa zehnköpfigen Gruppe zunächst verbal angegangen. Anschließend sollen mehrere von ihnen auf das 23-jährige Opfer eingeschlagen und eingetreten haben. Als deren Begleiter dazwischen gehen wollten, wurden auch sie geschlagen. Danach flüchtete die Gruppe, die aus Jugendlichen im Alter von 16 bis 18 Jahren bestand, in unbekannte Richtung. Es gibt eine Beschreibung von drei der Tatverdächtigen. Einer von ihnen war etwa 1,80 m groß und hatte dunkle lockige Haare. Er trug ein weißes Oberteil und eine dunkle Jogginghose. Ein weiterer Jugendlicher trug ein schwarzes Oberteil und eine schwarze Bauchtasche mit roten Details. Der dritte soll etwa 1,95 m groß und muskulös gewesen sein. Er hatte einen „Buzzcut“ und trug ebenfalls eine schwarze Bauchtasche. Aufgrund der Äußerungen der Tatverdächtigen vor dem Angriff geht die Polizei von einem homophoben Hintergrund aus. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (06192) 2079-0 zu melden. Im Polizeipräsidium Westhessen gibt es seit 2010 eine spezielle nebenamtliche LSBT*IQ-Ansprechstelle (für Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*- & intergeschlechtliche sowie queere Personen). Sie steht Opfern LSBT*IQ-feindlicher Straftaten sowie queeren Vereinen/Institutionen als vertrauensvolle und vorurteilsfreie Anlaufstelle zur Verfügung. Polizeioberkommissarin Victoria Willich, Wachpolizist Alexandro Klimpel oder Polizeihauptkommissar Florian Meerheim sind unter der zentralen Rufnummer 0611-345 1516 oder unter rainbow.ppwh@polizei.hessen.de zu den normalen Bürozeiten erreichbar.
3. Untersuchungen wegen des Verdachts des Besitzes kinderpornografischer Inhalte, Hochheim, 07.06.2026
(pl)Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Wiesbaden führen derzeit Ermittlungen gegen einen Mann aus Hochheim wegen des Verdachts des Besitzes kinder- und jugendpornografischer Inhalte. Der Mann soll am Sonntag in Hochheim unerlaubt Fotos von zwei Kindern gemacht haben. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Wohnung wurden Datenträger sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Besitzes kinder- und jugendpornografischer Inhalte eingeleitet. Die Ermittlungen, insbesondere die Auswertung der sichergestellten Datenträger, dauern an.
4. Polizeilicher Präventionsstand im Main-Taunus-Zentrum, Main-Taunus-Zentrum, Dienstag, 10 bis 13 Uhr
(da)Die Polizeidirektion Main-Taunus wird am Dienstag mit einem Informationsstand im Main-Taunus-Zentrum vertreten sein und Interessierten Fragen rund um das Thema „Prävention“ beantworten. Von 10 bis 13 Uhr stehen die Polizeibeamten vor Ort sowie ein Kollege der Polizeilichen Beratungsstelle für Fragen zu Themen wie Einbruch, Trickbetrug und Taschendiebstahl zur Verfügung. Sie finden den Stand auf einer Aktionsfläche vor dem Bekleidungsgeschäft „Zara“.
5. Einbruch in Rohbau, Eschborn, Hauptstraße, zwischen Mittwoch, 03.06.2026, 18:00 Uhr und Freitag, 05.06.2026, 07:00 Uhr
(de)Zwischen Mittwoch und Freitag kam es in Eschborn zu einem Einbruch in einen Rohbau. Die Täter gelangten in das Gebäude, indem sie den umgebenden Bauzaun des Grundstücks in der Hauptstraße öffneten. Im Rohbau wurde eine Eingangstür auf unbekannte Weise aufgebrochen. Daraus wurden verschiedene Baumaschinen und Zubehör gestohlen. Anschließend flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Die Kriminalpolizei Main-Taunus ermittelt in dem Fall. Hinweise werden von der Polizei unter der Telefonnummer 06196 96950 entgegengenommen.
6. Falsche Microsoft-Mitarbeiter erfolgreich, Hofheim am Taunus, Freitag, 05.06.2026, 16:00 Uhr
(de)Am Freitagnachmittag wurden Microsoft-Betrüger erfolgreich, indem sie einen Mann aus Hofheim täuschten. Zuvor wurde der Computer des Opfers gesperrt. Als er dann über eine eingeblendete Service-Nummer mit den vermeintlichen Microsoft-Mitarbeitern telefonierte, wurde er über seine Kontobewegungen getäuscht und stimmte mehreren Abbuchungen zu. Dadurch entstand ein Schaden von ca. 13.500 EUR. Die Polizei warnt vor solchen Anrufen. Lassen Sie sich nicht von Unbekannten täuschen und gehen Sie nicht auf fragwürdige Angebote zur Installation von Software oder Fernwartung ein! Beenden Sie das Gespräch rechtzeitig. Geben Sie keine Kontodaten, Kreditkartendaten oder Passwörter preis und überweisen Sie kein Geld!
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Hessen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 5338 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 6038 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 604 auf 649. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 549 auf 574, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 464 auf 473 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 85 auf 101 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 468 auf 495. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Taschendiebstahlsfällen in Deutschland mit 39519 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 5.338 | 6.038 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 604 | 649 |
| Anzahl der Verdächtigen | 549 | 574 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 464 | 473 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 85 | 101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 468 | 495 |
Quelle: Bundeskriminalamt








