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Frankfurt am Main: Kontrollmaßnahmen in Frankfurt

Am 11. Februar 2026 führten Polizeikräfte Kontrollen im Bahnhofsgebiet und der Innenstadt durch. Über 330 Personen wurden kontrolliert, sieben wurden festgenommen.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Am 11. Februar 2026 führten Beamte der Polizei Frankfurt, des Hessischen Polizeipräsidiums für Einsatz und der Bundespolizei Kontrollen im Bahnhofsviertel, der Innenstadt und an verschiedenen problematischen Orten durch.

Bei den Kontrollen wurden über 330 Personen überprüft, von denen sieben aufgrund verschiedener Straftaten inhaftiert wurden. Dabei wurden verschiedene Drogen im teilweise zweistelligen Grammbereich und eine zweistellige Anzahl verschreibungspflichtiger Tabletten sichergestellt.

Die strafrechtlichen und ordnungswidrigen Verfahren reichen von Verstößen gegen die Waffenverbotszone und das Aufenthaltsgesetz bis hin zum illegalen Drogenhandel.

Zwei Fahnder erkannten zwei Diebe wieder. Am 10.02.26 wurde eine hochwertige Armbanduhr in einem Hotel in der Elbestraße gestohlen. Die Auswertung der Überwachungskameras in diesem Bereich bestätigte den Verdacht gegen zwei Personen, die gestern von Ermittlern erkannt und kontrolliert wurden. Die gestohlene Uhr im Wert von unter fünfstelligen Eurobeträgen befand sich am Handgelenk eines Verdächtigen. Dieser wurde zur weiteren polizeilichen Maßnahmen ins Präsidium gebracht. Die Armbanduhr wurde beschlagnahmt.

Wie üblich wurden die Kontrollmaßnahmen an verschiedenen festen Verkehrskontrollstellen abgerundet.

In der Taunusanlage, der Schloßstraße und der Theodor-Heuss-Allee wurden Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Rotlichtverstöße von Fahrradfahrern und E-Scooter-Nutzern geahndet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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