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Frankfurt am Main: Landesweiter Warntag am 12. März – auch in Frankfurt

Am 12. März wird in Hessen die Warninfrastruktur getestet. Warnungen über verschiedene Kanäle, Sirenen in Industrieparks werden aktiviert.

Symbolbild © Feuerwehr Frankfurt
Foto: Presseportal.de

Frankfurt am Main (ost)

Am Donnerstag, dem 12. März, wird ein landesweiter Warntag durchgeführt. In Hessen und anderen Bundesländern wird an diesem Tag die technische Infrastruktur zur Warnung der Bevölkerung im Rahmen eines Probealarms getestet. Um 10 Uhr wird eine Testwarnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) an die sogenannten Warnmultiplikatoren gesendet. Diese verbreiten die Nachricht über verschiedene Kanäle wie Fernsehen, Radio, Warn-Apps und Cell Broadcast. Auch digitale Werbedisplays im Frankfurter Stadtgebiet sollen die Testwarnung anzeigen. Zudem werden die Sirenen in den Industrieparks Fechenheim und Höchst von der Zentralen Leitstelle der Feuerwehr Frankfurt ausgelöst. Gegen 10.30 Uhr wird dann Entwarnung gegeben. Erstmals wird bei einem Probealarm auch über Cell Broadcast entwarnt. Um zu vermeiden, dass erneut ein lauter Warnton ausgelöst wird, wird die Entwarnung als Meldung der niedrigsten Warnstufe verschickt. Je nach Einstellung des Smartphones kann es daher sein, dass die Entwarnung nur mit einem leisen Signal oder sogar ganz ohne Ton angezeigt wird. Daher wird empfohlen, Cell Broadcast auf dem eigenen Smartphone für alle Warnstufen zu aktivieren.

Aktueller Stand des Sirenennetzes in Frankfurt

Abgesehen von den Sirenen in den beiden Industrieparks in Höchst und Fechenheim gibt es derzeit noch kein flächendeckendes Sirenennetz in Frankfurt. Der Magistrat hatte jedoch den stadtweiten Aufbau beschlossen. Insgesamt sind 162 Standorte geplant, von denen 153 bereits feststehen; die restlichen Standortbegehungen laufen noch. Der Aufbau des Sirenennetzes erfolgt in mehreren Stufen. Im ersten Bauabschnitt sind 37 Standorte vorgesehen – darunter Liegenschaften der Feuerwehr sowie eine erweiterte Zone rund um die Industrieparks Höchst und Fechenheim. Die Ausschreibung für die Lieferung und Errichtung der Sirenen wird derzeit vorbereitet.

Was Frankfurterinnen und Frankfurter wissen sollten

Der Warntag dient nicht nur der technischen Überprüfung der Warnsysteme, sondern auch der Sensibilisierung der Bevölkerung für den Ernstfall. Die Feuerwehr Frankfurt empfiehlt die Nutzung der Warn-App NINA, die zuverlässig über Gefahrenlagen informiert. Wichtig ist auch, die App korrekt einzurichten und alle relevanten Warnmeldungen zu aktivieren. Unterstützen Sie dabei auch ältere oder technisch weniger versierte Personen. Zusätzlich werden Warnungen über Cell Broadcast an Smartphones gesendet – vorausgesetzt, das Gerät ist eingeschaltet, nicht im Flugmodus und verfügt über ein aktuelles Betriebssystem. Im Ernstfall sollten sich Bürgerinnen und Bürger über Radio oder die offiziellen Kanäle der warnenden Behörden weiter informieren. Dort werden im Krisenfall zeitnah wichtige und gesicherte Informationen sowie konkrete Handlungsempfehlungen bereitgestellt.

Quelle: Presseportal

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