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Frankfurt am Main: Politische Versammlungen in Frankfurt, Die Versammlungen und Aufzüge verliefen weitgehend friedlich.

Fußballfans in Frankfurt,Bei einer Platzbegehung kam es zu Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fans.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Unterschiedliche Treffen und Events im Stadtgebiet mit teils sehr verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Themen erforderten heute die Aufmerksamkeit der Frankfurter Polizei. Die Tagesbilanz: Aus polizeilicher Sicht verlief alles im Großen und Ganzen friedlich und weitgehend ohne besondere Vorkommnisse. Das Veranstaltungsgeschehen zeigte einerseits die Vielfalt der Themen in einer Großstadt, andererseits wurde deutlich, wie wichtig es der Polizei ist, die Meinungsfreiheit der beteiligten Gruppen zu schützen.

Bei der Demonstration zum Thema „Politischer Dialog vor der Europawahl“ nahmen maximal 500 Personen teil. Der Marsch begann am Opernplatz und sollte entlang einer festgelegten Route durch die Frankfurter Innenstadt wieder zum Ausgangspunkt zurückführen. Bei der Gegendemonstration mit dem Titel „Demokratie verteidigen, rechten Kräften entgegentreten“ wurden 300 Teilnehmer gezählt.

An der Großen Gallusstraße blockierten etwa 100 Gegendemonstranten den Marsch „Politischer Dialog vor der Europawahl“ mit einer Sitzblockade. Die Polizei löste die Blockade aus Gründen der Verhältnismäßigkeit nicht auf, sondern verfolgte einen kommunikativen Ansatz. Sie vermittelte zwischen den Versammlungsleitungen. Bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wurde, kehrten die Teilnehmer des Marsches „Politischer Dialog vor der Europawahl“ um und kehrten zum Opernplatz zurück, wo eine Abschlusskundgebung stattfand. Um 19:20 Uhr wurde die Versammlung von der Versammlungsleitung beendet. Aufgrund des Protestzuges und der Gegenproteste kam es zu Verkehrsbehinderungen in der Frankfurter Innenstadt.

Im Zusammenhang mit dieser Demonstration wurden mutmaßlich zwei Polizeibeamtinnen von Gegendemonstranten leicht verletzt und wurden vor Ort vorläufig festgenommen.

Nach dem Abpfiff kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Fußballfans bei der Platzbegehung in der PSD-Bank Arena.

Weiterhin im Fokus der Frankfurter Polizei stand am Nachmittag der Fanmarsch von etwa 3.300 Kickers-Offenbach-Fans zur PSD Bank Arena anlässlich des „Hessenpokal“-Finales. Während des Spiels gab es keine polizeilich relevanten Vorfälle.

Bei der genehmigten Platzbegehung nach dem Abpfiff kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Fans, wodurch die Polizei unmittelbaren Zwang anwenden musste, um die Fangruppen zu trennen. Eine Person wurde vorläufig festgenommen.

Kontakt:

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24