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Frankfurt am Main: Polizei ergreift Maßnahmen gegen gewalttätige Fußballfans

Die Polizei ergreift präventiv-polizeiliche Maßnahmen gegen identifizierte Gewalttäter, um die Sicherheit im Stadion zu gewährleisten und zukünftige Ausschreitungen zu verhindern.

Foto: unsplash

Frankfurt (ost)

(hol) Parallel zu den heutigen Durchsuchungsmaßnahmen, die von der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main in einer Pressemitteilung im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu den Ausschreitungen am 25.11.23 im Frankfurter Deutsche Bank Park bekannt gegeben wurden, ergreift das Polizeipräsidium Frankfurt am Main umfangreiche präventiv-polizeiliche Maßnahmen gegen identifizierte Gewalttäter, um auch den Aspekt der Gefahrenabwehr zu berücksichtigen.

Die Polizei Frankfurt hat daher zunächst Stadionverbote für 36 identifizierte Tatverdächtige gemäß den Richtlinien zur “Einheitlichen Behandlung von Stadionverboten” des DFB beantragt, die heute noch an die Eintracht Frankfurt Fußball AG übermittelt werden. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, einen reibungslosen und friedlichen Ablauf im Stadion sicherzustellen, um die Sicherheit aller Besucherinnen und Besucher zu gewährleisten und zukünftiges sicherheitsgefährdendes Verhalten zu verhindern.

Zusätzlich wurden heute bisher in 37 Fällen Anhörungen zu Aufenthaltsverboten durchgeführt, die von der Polizei zuvor für jeden Einzelfall differenziert bewertet wurden und entweder zugestellt oder übergeben wurden. Die Kriterien hierbei waren die konkrete Beteiligung am 25.11.23, die einschlägige Fußball-Historie und weitere ergänzende Informationen über die jeweilige Person. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass identifizierte Gewalttäter für maximal drei Monate keinen Zutritt zum Stadiongelände und anderen relevanten Orten in der Fußballszene haben. Dies leistet einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung gewalttätiger Auseinandersetzungen in der Zukunft.

In besonders schweren Fällen beträgt die geplante Dauer des Aufenthaltsverbots drei Monate, was zur Folge hat, dass die Betroffenen auch einen Teil der Europameisterschaftsspiele in Frankfurt nicht besuchen können.

Zusätzlich werden sechs Gefährderanschreiben verschickt. Den betroffenen Personen wird damit klargemacht, dass jegliche weitere Beteiligung an der Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Zusammenhang mit Fußball zu unterlassen ist und im Wiederholungsfall strenge Konsequenzen haben wird.

Kontakt:

Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Pressestelle
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main
Direkte Erreichbarkeit von Mo. – Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD)
Fax: 069 / 755-82009
E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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