Autofahrer flieht vor Polizei, halbes Kilo Kokain im Auto gefunden. Vorläufige Festnahme und Untersuchungshaft angeordnet.
Frankfurt am Main: Polizei stoppt 41-Jährigen nach Flucht über die A 5

Mörfelden-Walldorf (ost)
Ein 41-jähriger Fahrer muss sich nach seiner Flucht vor der Polizei über die A 5 nun in einem Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.
Zivilen Verkehrsfahndern des Polizeipräsidiums Südhessen fiel das Fahrzeug des Mannes am Freitagnachmittag (27.06.) gegen 15.30 Uhr auf der A 5 bei Mörfelden-Walldorf wegen fehlendem Versicherungsschutz auf. Als die Polizeikräfte versuchten, ihn zu stoppen und dazu auch die Anhaltesignale benutzten, beschleunigte der Fahrer sein Auto und flüchtete über die Autobahn in Richtung Frankfurt. Der Fahrer berührte dabei einen Lastwagen, „schlängelte“ sich dann durch einen Verkehrsstau und kam schließlich, nachdem er die A 5 bei Zeppelinheim verlassen hatte, in einer Sackgasse zum Stillstand. Der 41-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Im Fahrzeug entdeckten die Fahnder sechs Päckchen mit insgesamt rund 570 Gramm Kokain.
Der 41-Jährige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft gegen ihn anordnete.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei der Anteil männlicher Verdächtiger von 17079 auf 17106 stieg. Weibliche Verdächtige waren mit 2027 im Jahr 2023 etwas weniger als im Vorjahr (2089). Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistiken für Hessen im Jahr 2023 zeigen insgesamt 145.422 Unfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Unfälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.164 Fällen oder 0,8% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle oder 81,02%. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








