In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag entdeckten Polizeibeamte bei einem Fluchtversuch eine große Menge Betäubungsmittel und sicherten sie später bei einer Wohnungsdurchsuchung.
Frankfurt am Main: Polizeibeamte finden Betäubungsmittel nach Verfolgungsfahrt

Frankfurt (ost)
(ha) Während der Nacht von Mittwoch (28.02.2024) auf Donnerstag (29.02.2024) entdeckten Polizeibeamte bei einem Autofahrer und seinen Mitfahrern, die zunächst versuchten, sich einer Kontrolle zu entziehen, eine große Menge Betäubungsmittel. Bei einer späteren Durchsuchung der Wohnung wurden weitere Betäubungsmittel sichergestellt.
Um 23:00 Uhr versuchten Polizeibeamte auf der Mainzer Landstraße, eine Verkehrskontrolle bei einem 18-jährigen VW Golf-Fahrer durchzuführen. Als sie die Anhaltesignale gaben, beschleunigte der Fahrer und überfuhr mehrere rote Ampeln. Es kam zu einer kurzen Verfolgungsjagd. In der Nähe der Galluswarte streifte er einige Warnbarken, verunfallte und kam zum Stillstand. Drei Männer stiegen aus dem Auto aus und versuchten zu Fuß zu fliehen, wobei sie eine Tüte mit Betäubungsmitteln auf den Boden warfen. Die beiden Begleiter des Autofahrers waren 21 und 34 Jahre alt.
Die Polizei schaffte es, alle drei in der Nähe der Galluswarte festzunehmen und zu durchsuchen.
Bei dieser Kontrolle, einschließlich der weggeworfenen Tüte, wurden insgesamt ca. 2.286 Gramm Haschisch, 117 Gramm Marihuana, 4 Gramm Kokain und rund 18.000 Euro sichergestellt.
Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung, die von der Staatsanwaltschaft angeordnet wurde, konnten Beamte weitere ca. 98 Gramm Marihuana und 4 Gramm Kokain sicherstellen.
Das Trio muss sich nun wegen Drogenhandels verantworten. Einer der Männer verbrachte den Abend aufgrund eines zusätzlichen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz in den Gewahrsamszellen des Polizeipräsidiums Frankfurt, die anderen beiden wurden nach Abschluss der polizeilichen Anzeigen entlassen.
Kontakt:
Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Pressestelle
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main
Direkte Erreichbarkeit von Mo. – Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD)
Fax: 069 / 755-82009
E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de
Homepage Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm
Hier geht es zur Originalquelle
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25.216 Fälle erfasst, wovon 23.331 gelöst wurden. Es gab insgesamt 19.820 Verdächtige, darunter 17.704 Männer und 2.116 Frauen. 6.321 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle registriert, von denen 22.378 gelöst wurden. Es gab insgesamt 19.168 Verdächtige, darunter 17.079 Männer und 2.089 Frauen. 6.494 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 25.216 | 24.363 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 23.331 | 22.378 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.820 | 19.168 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.704 | 17.079 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.116 | 2.089 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.321 | 6.494 |
Quelle: Bundeskriminalamt








