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Frankfurt am Main: Polizeieinsatz wegen Samurai-Schwert

Ein 20-Jähriger löste einen Einsatz am Hanauer Hauptbahnhof aus, als er ein ungeschärftes Samurai-Schwert sichtbar auf dem Rücken trug.

Foto: Depositphotos

Hanau (ost)

(lei) „Hier läuft einer mit einem Samurai-Schwert rum!“ – sinngemäß mit diesen Worten meldete sich am späten Donnerstagabend eine Frau bei der Polizei und löste damit gegen 23 Uhr einen Einsatz am Hanauer Hauptbahnhof aus. Nach Angaben der Zeugin sei ein Mann mit einem Samurai-Schwert in Richtung Ausgang Auheimer Straße unterwegs gewesen.

Mehrere Streifen eilten daraufhin nach dort und trafen wenige Minuten später auf einen 20-Jährigen, der den Gegenstand sichtbar auf dem Rücken trug. Wie sich herausstellte, handelte es sich um ein ungeschärftes Schwert. Nach Angaben des Mannes hatte er das Schwert in Frankfurt gekauft und wollte es nach Hause transportieren, um es als Dekorationsgegenstand zu nutzen. Das Schwert wurde sichergestellt. Gegen den Heranwachsenden aus Großkrotzenburg wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Waffengesetz eingeleitet.

Nach Einschätzung der Beamten war dem Mann offenbar nicht bewusst, dass das offene Tragen eines solchen Gegenstands auf Passanten beunruhigend wirken kann.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 283 auf 237 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 25 auf 30 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich ebenfalls von 147 auf 130. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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