Die Polizei Frankfurt kontrollierte die Beleuchtung von Fahrzeugen im Rahmen der „Licht-Test-Wochen“. Präventive Maßnahmen zur Sicherheit im Straßenverkehr.
Frankfurt am Main: Polizeikontrolle in Frankfurt

Frankfurt (ost)
(co) Am Mittwochabend (23. Oktober 2024) führte die Polizei Frankfurt am Main Kontrollen der Fahrzeugbeleuchtung im Rahmen der jährlichen „Licht-Test-Wochen“ im Oktober durch.
Gestern Abend richteten Polizisten auf der Jean-Monnet-Straße, kurz vor der A661 Anschlussstelle Eckenheim, eine Kontrollstelle ein.
Der Schwerpunkt der Kontrollmaßnahmen im Rahmen der 68. Internationalen Beleuchtungsaktion „Licht-Test 2024“ lag auf defekten Lichtanlagen an Fahrzeugen.
Zwischen 20:00 Uhr und 22:00 Uhr stoppten die Polizisten mehrere Fahrzeuge, bei denen die Lichtanlagen nicht ordnungsgemäß funktionierten. Bei dieser Kontrolle stand die Prävention im Vordergrund, die Beamten informierten die Fahrer über die Mängel und sprachen in der Regel mündliche Verwarnungen aus. Die Voraussetzung für das Ausbleiben des Bußgeldbescheids ist der Nachweis einer voll funktionsfähigen Beleuchtungseinrichtung in den nächsten Tagen.
Während der Fahrzeugkontrollen bemerkten die Beamten einen Fahrer ohne gültigen Versicherungsschutz und einen weiteren Fahrer, der verdächtigt wird, keinen Führerschein zu besitzen. In beiden Fällen wurden Strafanzeigen erstellt.
Aufgrund positiver Rückmeldungen von kontrollierten Verkehrsteilnehmern scheint der präventive Ansatz und die klaren Erklärungen der Polizeibeamten an der Kontrollstelle erfolgreich gewesen zu sein.
Die Aktion „Licht-Test 2024“ läuft noch bis zum 31. Oktober.
Aufgrund der früh einsetzenden Dunkelheit sind funktionierende Beleuchtungseinrichtungen für die Verkehrssicherheit von großer Bedeutung. Aus diesem Grund führte die Polizei Frankfurt in diesem Monat bereits mehrere Kontrollen mit dem gleichen Fokus durch und wird dies auch weiterhin tun.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
In Hessen gab es im Jahr 2022 insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Unfälle aus, was einem Anteil von 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen gemeldet, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 110.168, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 80,46% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







