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Frankfurt am Main: Polizisten stoppen Messerangriff in Frankfurt

Polizistinnen und Polizisten konnten einen Mann stoppen, der zwei Frauen mit einem Messer angegriffen hatte. Die Berichterstattung über den Schusswaffengebrauch wirft jedoch Fragen auf.

Foto: unsplash

Frankfurt (ost)

Nachdem ein Mann willkürlich zwei Frauen in Frankfurt mit einem Messer angegriffen hat, konnte er von Polizistinnen und Polizisten unter Verwendung von Schusswaffen gestoppt werden. Der Täter erlag später seinen Verletzungen.

Alle öffentlichen Spekulationen, wie zum Beispiel bei der Hessenschau gestern “warum haben die Polizisten mehrere Schüsse abgegeben”, helfen weder der Öffentlichkeit als Informationsquelle noch tragen sie zur Aufklärung bei, sagte der Landesvorsitzende der DPolG Hessen, Björn Werminghaus. Auch öffentliche Hypothesen, ob die Polizisten selbst angegriffen oder weitere Frauen attackiert wurden, tragen nicht zur Wahrheitsfindung bei.

Im Gegenteil, der eigentliche Ursprung des Polizeieinsatzes gerät in der Öffentlichkeit in den Hintergrund. Es wurden zwei Frauen mit einem Messer angegriffen und verletzt. Der Täter war vermutlich psychisch krank und daher unberechenbar. In der Vergangenheit gab es genügend andere Beispiele für amokähnliche Gewaltexzesse von psychisch kranken Gewalttätern.

Jeder Experte weiß, wie gefährlich Messer sind und wie Polizisten bei Messerangriffen mit den verfügbaren Einsatzmitteln vorgehen müssen. Normalerweise wird der Gebrauch von Schusswaffen vom Hessischen Landeskriminalamt untersucht und aufgeklärt. Die Staatsanwaltschaft prüft nach Vorlage der Ermittlungen das weitere Vorgehen. Das Ergebnis der Untersuchungen bleibt abzuwarten.

Inwieweit der von der DPolG deutschlandweit geforderte “Taser” (sogenannte DEIG – Distanzelektroimpulsgeräte) geholfen hätte, kann man erst nach der Untersuchung sagen. Fest steht, wir haben die Geräte in Hessen noch nicht flächendeckend, daher hatten auch die Polizisten, die den Frauen bei diesem Einsatz helfen wollten, keinen Zugang dazu.

Unabhängig davon, wie die Untersuchungen letztendlich ausgehen, bleibt festzustellen:

Polizistinnen und Polizisten wollen Leben retten und helfen. Keine Polizistin und kein Polizist macht gerne Gebrauch von der Schusswaffe, muss aber trotzdem jederzeit dazu bereit sein und sich schon lange vorher und immer wieder darüber Gedanken machen. Der Einsatz der Schusswaffe hat auch Auswirkungen auf die Polizistinnen und Polizisten als Menschen. Untersuchungen haben ergeben, dass die betroffenen Kollegen aufgrund der psychischen Belastung oft lange darunter leiden oder schwer erkranken.

Kontakt:

DPolG Hessen
Björn Werminghaus
Telefon: +49 611 97 45 44 04
E-Mail: werminghaus@dpolg-hessen.de
https://www.dpolghessen.de/

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24