Im Rahmen des Aktionszeitraums „Schwächere Verkehrsteilnehmer“ schützte die Frankfurter Polizei gezielt Kinder, ältere Menschen, Fußgänger und Radfahrer vor Verkehrsunfällen.
Frankfurt am Main: Präventions- und Kontrollmaßnahmen der Frankfurter Polizei

Frankfurt (ost)
Im Rahmen der landesweiten Aktionszeit „Schwächere Verkehrsteilnehmer“ konzentrierte sich die Frankfurter Polizei während Präventions- und Kontrollmaßnahmen in der Zeit vom 20.05.2024 bis 02.06.2024 gezielt auf den Schutz der „Schwächsten“ im Straßenverkehr.
Die Beteiligung von Kindern und älteren Menschen sowie Fußgängern und Radfahrern am Straßenverkehr birgt spezielle Anforderungen und Risiken. Unausgereifte oder nachlassende geistige und motorische Fähigkeiten führen bei Kindern und älteren Menschen oft zu Fehleinschätzungen beim Erkennen und Vermeiden von verkehrsspezifischen Gefahrensituationen. Gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung sind Kinder und ältere Menschen ab 65 Jahren überproportional häufig in Verkehrsunfälle verwickelt, insbesondere mit schwerwiegenden Folgen. Aufgrund des demografischen Wandels ist zu erwarten, dass ältere Menschen in Zukunft vermehrt in Verkehrsunfälle verwickelt sein werden.
Zu Fuß Gehende und Radfahrende sind im Vergleich zu motorisierten Verkehrsteilnehmern deutlich weniger geschützt. Vor allem Zusammenstöße mit Kraftfahrzeugen, aber auch Unfälle zwischen Fußgängern und Radfahrern haben in den meisten Fällen Personenschäden zur Folge.
Da in Frankfurt die meisten Verkehrsunfälle zwischen Autofahrern und Kindern sowie anderen schwächeren Verkehrsteilnehmern nach wie vor zwischen 07.00 Uhr – 09.00 Uhr und 13.00 Uhr – 18.00 Uhr auftreten und die Unfallursache „Geschwindigkeit“ eine der häufigsten ist, wurden die Kontrollstellen während der Aktionswoche gezielt in der Nähe von Schulen und auf Schulwegen ausgewählt.
Während des Aktionszeitraums kontrollierten die Beamten insgesamt 1072 Personen. 674 waren in Kraftfahrzeugen unterwegs, 78 zu Fuß, 89 auf Elektrokleinstfahrzeugen (z.B. E-Scooter) und 183 mit dem Fahrrad. Insgesamt wurden 220 Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstellt. Darüber hinaus wurden 52 Bußgelder verhängt, 72 Verwarnungen ausgesprochen und 17 Strafverfahren eingeleitet.
Um die Sicherheit auf den Straßen Frankfurts weiter zu erhöhen, wird die Frankfurter Polizei auch in Zukunft ihre Beratungs- und Überwachungsmaßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit und insbesondere zum Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer fortsetzen.
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136931 Verkehrsunfälle. Davon endeten 19155 Unfälle mit Personenschaden, was 13.99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 6406, was 4.68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 1202 Fälle aus, was 0.88% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110168, was 80.46% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 90136 Unfälle, was 65.83% aller Unfälle ausmacht. Außerorts (ohne Autobahnen) waren es 32117 Unfälle (23.45%) und auf Autobahnen 14678 Unfälle (10.72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3878 Schwerverletzte und 20881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








