Polizei führt umfangreiche Maßnahmen zur Sensibilisierung für Gefahren an U-Bahn-Haltestellen durch, nachdem es in der Vergangenheit zu schweren Verkehrsunfällen kam.
Frankfurt am Main: Präventionsmaßnahmen an U-Bahn-Haltestellen in Frankfurt-Dornbusch

Frankfurt (ost)
(ha) Heute (06.02.2024) führten Polizeibeamte in Frankfurt unter der Leitung des Bereichs Verkehrserziehung und -aufklärung umfangreiche Präventionsmaßnahmen an den Haltestellen “Fritz-Tarnow-Straße” und “Dornbusch” durch. Insbesondere an einem polizeilichen Informationsstand fanden zahlreiche Bürgergespräche statt. Das Ziel der Maßnahmen bestand darin, das Bewusstsein für mögliche Gefahren an U-Bahn-Haltestellen zu schärfen, wie dies kürzlich leider erst gezeigt wurde.
Ein Blick auf die Unfallstatistik verdeutlicht, dass es im Jahr 2022 im Stadtgebiet zu 196 Verkehrsunfällen mit Beteiligung von Schienenfahrzeugen kam. Besonders tragisch ist die Tatsache, dass im Zeitraum des letzten Jahres (einschließlich Januar 2024) vier schwere Verkehrsunfälle an der Haltestelle Dornbusch mit teilweise tödlichem Ausgang stattfanden.
Um diesen Zahlen entgegenzuwirken, wurden die heutigen Maßnahmen durchgeführt. Sowohl am Informationsstand als auch in zahlreichen Gesprächen direkt an den Haltestellen wiesen die eingesetzten Beamten auf mögliche Gefahren hin. Nach polizeilicher Einschätzung spielt dabei insbesondere die Nutzung des Smartphones an Bahnübergängen oder von Kopfhörern und die damit verbundene Ablenkung eine große Rolle. Darüber hinaus unterschätzen viele Menschen den langen Bremsweg einer U-Bahn und versuchen möglicherweise noch schnell den Gleisbereich zu überqueren.
Da vor allem Jugendliche die genannten Medien nutzen, war es der Polizei ein wichtiges Anliegen, die Örtlichkeit “Fritz-Tarnow-Straße” aufzusuchen, die ein zentraler Punkt für mindestens 5 ansässige Schulen ist. Denn Prävention beginnt bereits bei den Jüngsten.
Während der Maßnahmen stellte sich jedoch auch heraus, dass trotz der Anwesenheit von Polizeibeamten an verschiedenen Enden einer U-Bahnstation diverse Bürger die Straße / den Bahnübergang überquerten, obwohl die Ampel rot zeigte, ohne sie zu beachten.
Der Einsatz wurde auch in den Medien und über die bekannten polizeilichen Social-Media-Kanäle begleitet. Dadurch wurden einige Bürger auf den aufgebauten Informationsstand aufmerksam. Die Anwohner waren von den Vorfällen in der Vergangenheit betroffen. Die Maßnahmen stießen insgesamt auf viel Verständnis und Zustimmung.
Im Zeitraum von 07:30 Uhr bis 13:30 Uhr kam es insgesamt zu 358 Bürgergesprächen im Rahmen der Präventionsmaßnahmen. Aufgrund von Rotlichtverstößen wurden 87 mündliche Verwarnungen ausgesprochen.
Aufgrund der positiven Resonanz vieler Anwohner und der erzielten Aufmerksamkeit an den Haltestellen und im Straßenverkehr kann die Polizei ein sehr positives Fazit ziehen. Die Frankfurter Polizei wird ihre präventiven Maßnahmen fortsetzen, um die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen.
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








