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Frankfurt am Main: Raser gestoppt – Fahrzeug sichergestellt

Beamte stoppten einen Autofahrer mit rasanter Fahrweise zwischen Frankfurt und Maintal. Der 33-Jährige muss sich wegen des Verdachts des unerlaubten Kraftfahrzeugrennens verantworten.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Die Polizeibeamten der Kontrollgruppe Autoposer, Raser, Tuner (KART) haben gestern Nacht (25. auf 26. April) einen Autofahrer gestoppt, der durch sein schnelles Fahren auffiel, zwischen Frankfurt und Maintal.

Um 01:40 Uhr bemerkten die Beamten auf der Hanauer Landstraße im Bereich der Schwedlerstraße einen leistungsstarken Audi, der das Streifenteam mit hoher Geschwindigkeit und lautem Motorengeräusch überholte.

Das Streifenteam folgte dem Fahrzeug, und nachdem es den Ratsweg überquert hatte, beschleunigte der Audi bei dichtem Verkehr bei jeder Gelegenheit offensichtlich mit „Vollgas“ und schlängelte sich mit plötzlichen Lenkbewegungen zwischen dem Verkehr hindurch. Nach der „Mainkur“ beschleunigte der Fahrer offensichtlich auf etwa 160 km/h innerhalb der geschlossenen Ortschaft, wo 60 km/h erlaubt sind. Dabei überholte er zwei Fahrzeuge grob verkehrswidrig und rücksichtslos rechts in der Kurve mit hoher Geschwindigkeitsdifferenz.

Nach der Omegabrücke beschleunigte er weiter und erreichte Geschwindigkeiten von etwa 200 km/h in einem Bereich, der auf 80 km/h begrenzt ist.

An der Einmündung zur „Rumpenheimer Fähre“ zeigte die Ampel rot, und einige Fahrzeuge warteten auf dem Linksabbiegerstreifen zur Autobahn A 66. Der Fahrer des Audi wollte ebenfalls links abbiegen und bremste von seiner hohen Geschwindigkeit hinter dem stehenden Verkehr ab.

Das Einleiten der Kontrolle an dieser Stelle beendete eine mögliche Fortsetzung seines Fahrverhaltens. Der 33-jährige Fahrer muss sich nun wegen des Verdachts des unerlaubten Kraftfahrzeugrennens verantworten. Sein Fahrzeug und sein Führerschein wurden sichergestellt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% entspricht. In Ortslagen wurden 14.839 Unfälle innerorts (10,2%), 7.577 außerorts (5,21%) und 3.013 auf Autobahnen (2,07%) verzeichnet. Es gab insgesamt 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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