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Frankfurt am Main: Raubserie auf Paketboten gestoppt!

Mehrere Tatverdächtige festgenommen nach aggressiven Raubüberfällen mit Pfefferspray und falschen Bestellungen in Frankfurt Sachsenhausen und Ginnheim.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Nach einer Reihe von Überfällen auf Paketzusteller im Frankfurter Stadtgebiet konnte die Polizei mehrere Verdächtige festnehmen und somit eine Tätergruppe zerschlagen. Zwischen dem 9. und 22. Oktober 2024 ereigneten sich in den Stadtteilen Sachsenhausen und Ginnheim insgesamt fünf Raubüberfälle. Vier Paketzusteller wurden durch den Einsatz von Pfefferspray verletzt. Die Täter gingen äußerst aggressiv vor, um an die wertvolle Ware zu gelangen.

Die Raubüberfälle folgten einem ähnlichen Schema: Die Täter machten betrügerische Bestellungen per Nachnahme und gaben dabei falsche Identitäten an. Sie bestellten hauptsächlich hochwertige Winterjacken im Wert von über tausend Euro pro Lieferung. Mithilfe der Sendungsverfolgung orteten sie die Pakete und griffen die Zusteller an. Zur Einschüchterung und Gewaltanwendung setzten sie in allen Fällen Pfefferspray und in einem Fall zusätzlich einen Schlagstock ein.

Am Dienstag, dem 22. Oktober 2024, gelang es den Polizeibeamten, einen 16-jährigen Verdächtigen in der Platenstraße festzunehmen. Zwei Tage später, am 24. Oktober 2024, erfolgte die Festnahme von zwei weiteren Verdächtigen im Alter von 15 und 17 Jahren. Die beiden Jugendlichen versuchten zu entkommen und setzten dabei Pfefferspray gegen die Polizisten ein, wobei sich drei Beamte leicht verletzten. Die Täter konnten jedoch nach einer kurzen Verfolgung festgenommen werden.

Während der Festnahme nannte einer der beiden den Besteller der Ware. Noch am selben Abend durchsuchte die Polizei die Wohnung eines 15-jährigen Verdächtigen. Dabei wurden wichtige Beweismittel sichergestellt. Am nächsten Tag vollstreckte die Fachabteilung zwei weitere Durchsuchungsbeschlüsse bei zwei weiteren männlichen Jugendlichen im Alter von 16 und 12 Jahren. Bei diesen Durchsuchungen stellten die Beamten mehrere hochwertige Winterjacken und Mobiltelefone sicher, die als Beweismittel dienten.

Quelle: Presseportal

nf24