Zwei junge Männer wurden am Mainufer von vermummten Tätern mit einem Messer bedroht und beraubt. Einer der Opfer wurde leicht verletzt.
Frankfurt am Main: Raubüberfall am Mainufer, Täter auf der Flucht

Frankfurt (ost)
Am Abend des Freitags (5. Juni 2026) befanden sich zwei junge Männer im Alter von 21 und 23 Jahren am Mainufer in der Nähe des Untermainkais.
Um 22:15 Uhr tauchte plötzlich eine große Gruppe Männer auf, alle in Schwarz gekleidet und vermummt, näherten sich den beiden und forderten unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe ihrer Geldbörsen.
Während der 21-jährige seinen Geldbeutel übergab, versuchte der 23-jährige zu fliehen. Dabei wurde er von einem der Täter mit dem Messer in das linke Gesäß gestochen und leicht verletzt.
Daraufhin flüchtete die Gruppe der Täter in Richtung Eiserner Steg.
Die beiden Männer im Alter von 21 und 23 Jahren sprachen einen Passanten im Bahnhofsviertel an, der den Notruf wählte. Der 23-jährige wurde ambulant in einem nahegelegenen Krankenhaus behandelt.
Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zum Vorfall geben können oder die Tätergruppe gesehen haben, sich unter der Rufnummer 069/755 51299 oder bei jeder Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Räuberieraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 auf 1850. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 im Jahr 2022 auf 2263 im Jahr 2023. Davon waren 1974 männlich, 199 weiblich und 1077 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








