1325 Verkehrsteilnehmer ignorierten das „rote X“ auf der A3, Bußgeld von 90 EUR und ein Punkt in Flensburg drohen.
Frankfurt am Main: Rotes X auf Autobahn sorgt für Bußgelder

Frankfurt (ost)
(ha) 1325 Verkehrsteilnehmer bekommen nun Post von der Autobahnpolizei Frankfurt.
Was war passiert? Eine Tagesbaustelle auf der A 3 wurde mittels dem „roten X“, welches durch die Verkehrszentrale Deutschland geschaltet wurde, gesichert. Innerhalb von 72 Minuten verzeichnete die Autobahnpolizei Frankfurt, welche durch Fototechnik das „rote X“ überwachte, eine enorm hohe Anzahl an Missachtungen. 1325 Fahrzeuge aller Art fuhren trotz „rotem X“ auf dem gesperrten Fahrstreifen bedenkenlos weiter. Den betreffenden Verkehrsteilnehmer droht nun ein Bußgeld in Höhe von 90 EUR, sowie ein Punkt in Flensburg.
Wofür steht eigentlich das „rote X“ auf Anzeigentafeln über der Autobahn? Durch das Schalten der roten gekreuzten Schrägbalken auf der Anzeigentafel wird dem Verkehrsteilnehmer, analog zu einer Rot-zeigenden Lichtzeichenanlage, das Weiterfahren auf dieser Fahrspur der Autobahn untersagt. Hierdurch soll bewirkt werden, dass Gefahrenstellen, wie zum Beispiel die oben erwähnte Baustelle, für die anwesenden Personen zusätzlich geschützt werden. Auch Unfallstellen werden zum Schutz der dort anwesenden Unfallbeteiligten, der Rettungs-, und Sicherungskräfte hiermit zusätzlich gesichert.
Wir – die Autobahnpolizei Frankfurt – warnen immer wieder mit dem obigen Slogan vor der Missachtung des roten X und werden, ob der entstehenden Gefahren durch das verkehrswidrige Verhalten, diese Verstöße auch weiterhin konsequent verfolgen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% entspricht. 1.202 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen gab es 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Verkehrstote, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








